Hänneschen fürs Herz – Puppen, Haltung und kölsche Geschichten
Shownotes
In dieser Folge von „Bis der Nubbel brennt“ dreht sich alles um das Hänneschen Theater – einen Ort voller Kindheitserinnerungen, kölschem Humor und klarer Haltung. Zu Gast sind Intendantin Mareike Marx und Puppenspielerin Heike Huhmann, die erzählen, warum das Hänneschen für viele Generationen ein echter Wohlfühlort ist und wie Figuren Geschichten erzählen, die berühren und gleichzeitig die Gesellschaft auf die Schippe nehmen.
Sie geben Einblicke hinter die Britz, sprechen über ihren Weg ans Theater und verraten, warum man als Puppenspielerin nicht größer als 1,80 Meter sein darf. Außerdem geht es um die bekannten Charaktere, ihre Entwicklung und neue Figuren, um den Spagat zwischen Tradition und Moderne sowie um Humor mit Haltung – gemeinsam lachen statt übereinander.
Natürlich kommen auch das Stammpublikum, Mitsingen, Musiker sowie Formate wie Puppensitzung und Kindersitzung zur Sprache. Eine Folge über Puppen – und darüber, was sie über uns und unsere Zeit erzählen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Also das ist sehr interessant für die Kölner, mit diesem Thema, umgegangen sind.
00:00:03: Also man sieht das hier so auf Social Media, also das gemeinste war so, wer kommt denn auf die blöde Idee, die heiraten zu lassen?
00:00:10: Okay.
00:00:12: Und dann, das wird aber auch mal Zeit irgendwie.
00:00:15: Und also es ist so, als wären es echte Menschen, um die es geht.
00:00:19: Wo ich das auch so schön gelungen finde, ist in dem Abendstück, wo du das erhänstieren ... mal schwach gezeigt hast oder mal zweifelnd.
00:00:29: Also das fand ich großartig.
00:00:34: Da singt ja das Lied aus dem Barbie-Film.
00:00:37: Ein Just Ken.
00:00:39: Ich bin der Tennisien.
00:00:41: Und ich glaube, so haben die Kölner das Tennisien auch noch nie gesehen.
00:00:46: Dass er mal erschöpft ist, dass er mal nicht mehr witzig sein, wenn nicht mehr, dass es einfach mal gerade genug ist.
00:00:58: Bis
00:00:59: der Nubbel brennt, der Kölner Karnevals-Podcast.
00:01:02: Bis der
00:01:03: Nubbel brennt.
00:01:04: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Bis der Nubbel brennt, der Podcast rund um den Kölner Karneval.
00:01:09: Ich bin Sophie von Rheinland und ich freue mich auf eine tolle neue Folge mit euch mit super spannenden Gästen.
00:01:15: Es gibt Orte in Köln, die bieten mehr als eine Bühne.
00:01:18: Sie sind Kindheitserinnerung und Wohlfühlort für Generationen.
00:01:21: So ein Platz ist das Henneschen Theater.
00:01:25: Hier erzählen Figuren Geschichten, die uns berühren, weil sie so nah an unserem eigenen Leben sind.
00:01:31: Hier wird Gesellschaft und Zeitgeist auf die Schippe genommen, spielerisch, klug und mit ganz viel Herz.
00:01:35: Das Publikum singt mit und lacht auch manchmal über sich selbst, denn den lieb gewonnenen Charakteren verzeiht man es immer.
00:01:44: Heute freue ich mich deswegen ganz besonders auf ein Gespräch mit zwei ganz tollen Frauen, die diese kölsche Institution mit leben, Ideen und sehr viel Engagement füllen.
00:01:53: Intendantin Marijke Marx und Puppenspielerin, Autorin und Regisseurin Heike Huemann sind heute bei mir.
00:01:59: Die beiden bewahren gemeinsam mit dem Hennesien-Team eine schon zweihundert vierundzwanzig Jahre alte Tradition und haben gleichzeitig den Mut, sie weiterzudenken.
00:02:09: Mit Humor, Haltung und einem feinen Gespür für das, was uns alle in Köln bewegt.
00:02:14: Wir sprechen in dieser Folge über kleine Figuren mit großer Wirkung und darüber, warum das Hennesien auch heute noch ein Ort ist, in dem man lachen, Nachdenken und sich zu Hause führen darf.
00:02:25: Herzlich willkommen bei Bistellnubel-Brent, Reike Marx und Heike Humann.
00:02:29: Schön, dass ihr da seid.
00:02:30: Und nicht zu vergessen, Rosemarie Schell.
00:02:35: Ich bin der Trösser.
00:02:36: Ich bin der Trösser
00:02:37: Marie.
00:02:39: Dann haben wir das auch schon geklärt.
00:02:42: Ihr seid heute zu zweit oder zu dritt gekommen.
00:02:45: Schön, dass ihr da seid.
00:02:46: Wien habt ihr uns denn mitgebracht?
00:02:48: Ja, das ist das Röschen, die Tochter vom Schell mit gebürtigen Namen Rose Marie Schell.
00:02:54: Das hört sie aber nicht gerne und wird nur von einem Röschen genannt.
00:03:00: Ihr beide habt im Hennesien Theater unterschiedliche Funktionen.
00:03:04: Du bist Marijke, du bist Intendantin, Heike, du bist Promspielerin und Regisseurin und Autorin.
00:03:11: Meine allererste Frage an euch ist, wie seid ihr denn überhaupt in Tänäschen gekommen?
00:03:16: Was ist eure erste Erinnerung an Tänäschen, Marike?
00:03:20: Meine erste Erinnerung an das Tänäschen ist natürlich eine Kindheitserinnerung.
00:03:24: Ich bin ein kölches Mädchen, ich bin hier aufgewachsen und groß geworden und natürlich durfte dann auch der Besuch im Tänäschen der Alljährliche nicht fehlen.
00:03:34: Und es war ganz interessant, als ich dann Intendantin wurde und dieses ganze Verfahren, also die Bewerbung und dann das Bewerbungsgespräch bei der Oberbürgermeisterin und einem Komitee von irgendwie zwölf Personen, das war sehr, sehr aufregend.
00:03:49: Und als ich dann die Stelle bekommen habe, war es natürlich sehr aufregend, aber es war auch ein bisschen wie nach Hause kommen.
00:03:57: Also es war auch ein bisschen so, na ja, also das ist ja das Händesjahr, also das kenne ich ja schon, das ist ja ganz, ganz besonders.
00:04:05: Das klingt beim Auswahlverfahren so ein bisschen wie nach Prinzenprogrammation, irgendwie fünfzehn Reifen, durch die man springen muss und große Bühne.
00:04:14: Ja, schon ein bisschen, ja.
00:04:16: War dir das vorher bewusst, dass das so ungewöhnlich ist und umfangreich?
00:04:20: Ja, schon.
00:04:21: Es ist ja eine ganz besondere Stelle und doch, das war mir schon bewusst, dass man sich da auch, ja, dass man natürlich auf Herz und Nieren geprüft wird.
00:04:31: Das ist ja auch richtig so.
00:04:32: Kann man sich darauf irgendwie vorbereiten?
00:04:35: Ich habe es versucht.
00:04:38: Auf die Bewerbung natürlich schon, auf die Herausforderungen, die dann kommen im Job, glaube ich, da kann man sich nicht auf alles vorbereiten, sondern das ist dann auch irgendwie so ein Go with the flow.
00:04:51: Da gibt es natürlich immer wieder Situationen, wo man merkt, okay, da muss ich jetzt erstmal mich reinarbeiten oder erstmal drüber nachdenken oder so.
00:05:00: Du bist ja auch in einem kleinen Theater in der Südstadt sehr aktiv und bist auch schon sehr, sehr viele Jahre in der Theater Szene unterwegs.
00:05:09: Was würdest du sagen, ist der größte Unterschied zum normalen Theaterbetrieb und dem, was das Hennessien ausmacht?
00:05:18: Also es gibt ganz viele Überschneidungen, ganz viele Momente.
00:05:22: Also wir sind ja auch ein Theater, ein ganz normales Theater und dann auf der anderen Seite wieder auch nicht.
00:05:29: Also, was mich am Anfang irgendwie fasziniert hat, war die Schnelligkeit, mit der die Autoren und Autorinnen, die Regisseure und Regisseurinnen und die Puppenspieler bei uns arbeiten.
00:05:40: Also, da hab ich... Also, das ist auch heute noch so, dass ich da manchmal denke, was so schnell schafft ihr das?
00:05:47: Und dann wird sich kurz abgesprochen und dann... Ja, dann... Ist da abends dann eine Änderung oder irgendwas, auch diese aktuellen Bezüge?
00:05:58: Also das finde ich ganz toll, ganz faszinierend.
00:06:04: Heike, du bist einer von denen von der schnellen Truppe.
00:06:07: Ja,
00:06:07: absolut.
00:06:09: Die dann mal eben kurz in Ablauf des Abends ändern.
00:06:12: Wie bist du zum Händen ziehen gekommen?
00:06:14: Ja, natürlich auch die klassische Geschichte.
00:06:16: Also ich komme aus mütterlicherseits aus einer urkölschen Familie.
00:06:21: unter Karne Bäumen und so, äh, genau.
00:06:24: Und war natürlich auch mit Mama und einer Nenntante, so nenn ich sie jetzt mal, wirklich viel im Hennessien-Theater als Kind.
00:06:34: Dann hab ich das Hennessien ein bisschen verloren, so mit Pubertät, so, dann gehen die meisten ja nicht mehr so gerne hin und dann wieder entdeckt, so als junge Erwachsene.
00:06:45: Äh ... Ja, aber natürlich immer nur auf der Zuschauerseite.
00:06:48: Und dann habe ich in einer großen Kölner Zeitung gelesen, vor acht Jahren oder fast neun Jahren eigentlich schon, dass eine Puppenspielerin gesucht wird.
00:06:59: Elternzeitsvertretung und ja, die Anforderungen, die da stand, dachte ich, ja, bin unter einst Achtzig, ja, singen, kann ich irgendwie auch spielerisches Talent, ja, also ich bin eigentlich Schauspielerin gelernt.
00:07:14: Ja, ich beworben und dann den Job tatsächlich bekommen.
00:07:18: Genau.
00:07:20: So bin ich da gelandet.
00:07:22: Zumindest als Spielerin, ja.
00:07:24: Und das mit der Größe ist natürlich ein Punkt für die, die das Händeschen Theater nicht kennen sollten.
00:07:29: Man glaubt das ja gar nicht, aber es gibt ja vielleicht in ein oder anderen.
00:07:32: Könnt ihr mal erklären, warum das mit der Größe so ein Thema ist?
00:07:36: Warum darf man nicht über eins, achtzig groß sein?
00:07:38: Wie funktioniert das bei euch?
00:07:39: Also unsere Puppen sind ja Stockpuppen.
00:07:42: Die also nicht wie beim Marionettentheater, wo die Puppe von oben gespielt wird.
00:07:47: Wir stehen unter der Puppe und die Puppe ist auf einer Höhe von ein Meter achtzig.
00:07:54: Wir haben natürlich keinen Boden, keinen Bühnenboden, sondern wir behaupten einen Bühnenboden.
00:07:59: Und wenn ich jetzt, also, eins, neun, siebzig ist eigentlich das Mindeste, eins, achtzig wird, da wird schon schwierig, dann ist mein Kopf natürlich zu sehen.
00:08:06: Wir spielen halt hinter einer Wand der Britz.
00:08:10: Und ja, dann ist die Illusion natürlich hin, wenn dann die ganze Zeit der Haarschopf oder die Stirn sogar zu sehen ist.
00:08:17: Also oft keine Hochsteckfrisur, wenn man arbeitet.
00:08:20: Also wir haben eine Kollegin, die oft die Haare sehr hoch oben hat und die muss die vorher, die drückt die dann immer runter, damit da nichts zu sehen ist.
00:08:27: Und man denkt, was ist das für ein Bürzel, der da immer neben der Puppe herläuft?
00:08:32: Ich bin auch schon
00:08:32: mal gefragt worden von Kindern.
00:08:34: Was war das denn für eine Wiese?
00:08:36: Da war so eine Wiese immer auch nicht.
00:08:39: Und da hatte ein Popmenspieler, ich merke ihn jetzt nicht, das war nicht frisch vom Frisör, da hatte irgendwie ein bisschen eine Struppelfrisur.
00:08:47: Und dann sah das wohl in dem Licht.
00:08:49: Wenn das dann angeleuchtet wird, ist irgendwie eine Wiese aus für die Kinder jedenfalls.
00:08:54: Heißt aber, ihr könntet theoretisch auch euren Kopf verwenden als Teil der Requisite, wenn es notwendig wäre.
00:09:00: Wenn man groß genug ist.
00:09:02: Habt ihr das schon mal gemacht?
00:09:03: So
00:09:03: eine Schildkröte da drauf?
00:09:04: Schildkröte
00:09:05: oder irgendwas, was dann immer so mitläuft?
00:09:06: Ich
00:09:07: glaub, das ist ... Nee, ich glaub, das ist schwierig.
00:09:09: Wir
00:09:09: hatten ein Stück nur, wo wirklich ein Spieler mal bewusst auf der Bühne zu sehen war.
00:09:16: Der war dann auf einem Thron und war irgendwie der goldene Knollo, hieß er, glaub ich.
00:09:21: Aber das ist dann natürlich bewusst
00:09:23: benutzt.
00:09:23: Genau, genau.
00:09:25: Und das sieht grotesk aus.
00:09:27: Ja klar, also mit den Puppen.
00:09:28: Wir haben jetzt eine hier, die wirklich sehr klein ist.
00:09:31: Also viel kleiner, auch als ich gedacht hatte.
00:09:33: Ich hab irgendwie gedacht, von Namen sind die größer.
00:09:35: Ich hab wohl schon mal so eine Henneschenfigur gesehen, aber so als Kind.
00:09:39: war ich mal irgendwie in dieser Werkstatt auch drin.
00:09:41: Und dann sind die aber auch für einen natürlich größer, weil man selber kleiner ist.
00:09:45: Also, ich biete mich hiermit an.
00:09:46: Ich bin fast eins, achtzig groß, knapp drunter, wenn ich mal so eine Schildkröte brauche, die die ganze Zeit
00:09:51: in der
00:09:52: Schmack war.
00:09:53: Nicht mitläuft.
00:09:53: Jeder zwei Stunden
00:09:54: rum, wenn der Puppen ist,
00:09:55: ist gar kein Problem.
00:09:58: Ja, da sind wir auch schon eigentlich schon bei den Puppen.
00:10:02: Das ist ja eine... Ganz große Besonderheit, du hast es schon angesprochen.
00:10:05: Also zum einen, dass es Stockpuppen sind.
00:10:07: Das ist, glaube ich, relativ selten.
00:10:09: Ich hab noch mal geguckt.
00:10:10: Es gibt natürlich noch so ein anderes Puppentheater, was irgendwie alle im Kopf haben.
00:10:13: Relativ schnell ist die Augsburger Puppenkiste, die aber ja mit Marionetten arbeiten.
00:10:17: Das ist noch mal eine ganz andere Spielweise.
00:10:20: Hennessian hat die Stockpuppen und, was ich persönlich auch immer so besonders finde, ist die Charaktere, die sie gibt, sehr schon ewig.
00:10:28: Also ihr erfindet jetzt, ihr hat so gerade gesagt, so eine Nebenfigur, die wird dann manchmal aus dem Boden gestarrt, weil sie für die Erzählungen irgendwie interessant ist.
00:10:35: Wie erklärt ihr euch das, dass das jetzt über zweiundzwanzig Jahre
00:10:40: so
00:10:41: hält mit immer den gleichen Figuren?
00:10:44: Ist es sozusagen die Lindenstraße unter den Puppentheatern, die lieb gewonnene Rolle, wo man denkt, ah ja, die kenn ich?
00:10:51: Oder woran liegt das, dass das so lange hält?
00:10:54: Also ich glaube schon, das ist ... dass es mit der Sympathie natürlich zusammenhängt und dass es ein bisschen wie so eine Familie ist.
00:11:01: Also wenn ich mir jetzt vorstelle, ah, der Schell, der kriegt jetzt irgendwie KI in die Hände oder der ist passiert irgendwas Neues, dann weiß ich schon ungefähr, wie wird dieser Onkel sozusagen oder wie wird dieser verwandte Familie darauf so ein bisschen reagieren?
00:11:14: und man hat sofort auch irgendwie ein Bild im Kopf und das birgt natürlich einfach viel Humor und viel Komik.
00:11:22: Auf der anderen Seite ist es ja schon so, dass auch Figuren dazukommen, immer wieder, aber über einen langen Zeitraum.
00:11:29: Das
00:11:30: Röschchen ist
00:11:30: relativ
00:11:32: genau in den Neunzigern dazugekommen.
00:11:34: Vorher ist das Köbischen dazugekommen, dann brauchte man irgendwie von dort zum Köbischen.
00:11:39: Also, genau.
00:11:41: Für die, die sie nicht kennen, das Röschchen, was ihr heute mitgebracht habt, die kleine Puppe, hat nicht nur optisch große Ähnlichkeiten zu ihrem Vater, dem Schell, sondern auch ... So eine gewisse menschliche, da kann man das sagen, eine charakterliche Ehrlichkeit menschlich, kann man meiner Puppe glaube ich nicht sagen.
00:11:57: Zum
00:11:57: Schäl?
00:11:58: Ja.
00:12:00: Die ist nicht so verlogen.
00:12:02: Also der Schäl lügt, um sich rauszuwinden und zu seinem Vorteil zu kommen, das macht sie nicht.
00:12:09: Die ist total gerade raus, die ist frech und derb, aber sie ist nicht verlogen und hat nicht so diesen hinterhältigen Charakter ihres Vaters.
00:12:21: Aber, ja.
00:12:22: Und sie ist irgendwie für mich auch immer so eine, in der besten, positivsten Art und Weise auch ein Gegenentwurf zu dem braven Bärbelchen, die bescheiden ist, die sich zurücknimmt, die so ist, wie man sich vielleicht auch lange irgendwie so das Ideal von einem Mädchen vorgestellt hat und sie, sie traut sich da auf den Putz zu hauen und ... für sich einzustehen und so.
00:12:50: Also, das ist eher, würde ich auch sagen, so eine Achse.
00:12:54: Ihr verzeiht man auch alles.
00:12:56: Mit ihr kann ich Sachen auf der Bühne sagen, die könnte das Berbeltchen nicht sagen.
00:13:01: Ja, aber sie ist frecher, ne?
00:13:02: Sie hat ja auch noch nicht mal die angepasste Frisur.
00:13:05: Steht alles irgendwie so ein bisschen zu allen Seiten ab.
00:13:06: Sie hat es
00:13:06: aber versucht.
00:13:07: Sie hat sich
00:13:08: wirklich Mühe
00:13:10: gegeben.
00:13:11: Sie hat eine Karate
00:13:13: an.
00:13:13: Sie versucht es, ja.
00:13:14: Also
00:13:14: ich ganz persönlich, ich liebe sie auch sehr.
00:13:17: Sie und der Speimanis selber so ... Die sind wirklich auch meine Favorites, einfach eben aufgrund dieser Frechheit, die noch mal anders ist, als Hennitzchen und Berbelchen das sind.
00:13:32: Also irgendwie, die sind ja die Identifikationszentren, würde ich jetzt so für mich sagen.
00:13:38: Ich glaube, viele Kinder, die in Köln groß geworden sind, ich eingeschlossen, hatten es auch als Kostüm.
00:13:42: Ich war auch mal ein Berbelchen, als ich klein war mit so einer monströsen Perücke.
00:13:46: Aber die, ich glaube, die Bindung ist vielleicht noch mal stärker sogar zu diesen Figuren, die so ein bisschen schräger sind.
00:13:52: Ist das auch was, was ihr immer wieder hört?
00:13:54: Oder wie ist eure Erfindung?
00:13:55: Ja, also zumindest bei den Erwachsenen.
00:13:57: Die Erwachsenen lieben das Röschen.
00:14:01: Die Kinder nicht so sehr.
00:14:04: Die Kinder haben dann mehr Henneschen in unser Held, Bärbelchen mit den langen, schönen, blonden Haaren.
00:14:09: Also, das ist immer noch so die Mädchen oder die kleinen Kinder bei uns.
00:14:16: Vier die Mädchen stehen immer mit großen Augen vor diesem Bärbelchen da.
00:14:20: Irgendwie, die so hinter ihrem Bruder so steht.
00:14:23: Und das Röschen sollte man eigentlich meinen, dachte ich auch immer, dass die Kinder eher so auf die Abfahren, weil die frech ist, die traut sich was, die gibt wieder Worte, auch den Erwachsenen.
00:14:33: Welche Pipi Langström.
00:14:34: Ja, genau.
00:14:35: Aber ist es interessanterweise nicht so sehr.
00:14:39: Also, da ist immer noch bei den Kindern ist Henneschen unser Held und Bärbelchen vielleicht auch als ... Heldin sind da immer noch irgendwie so die ... die Number One-Puppen irgendwie.
00:14:51: Auf jeden Fall.
00:14:52: Und der Mahne ist natürlich.
00:14:54: Der
00:14:54: Mahne.
00:14:54: Über den wird immer gelacht.
00:14:56: Manchmal kommt er auf die Bühne, hat noch nichts getan und kriegt Applaus.
00:15:02: Ich finde, der hat auch eine Art und Weise, wie er gespielt wird, wie auch immer noch gespielt wird mit den fliegenden Beinen und dieser wahnsinnige Geschwindigkeit, die der auch irgendwie drauf hat.
00:15:13: Ich finde, das tut ja einfach immer der Gruppensituation auf der Bühne gut.
00:15:17: Also diese unangepassten, die irgendwie dazukommen.
00:15:20: Das Interessante bei dem Manus ist auch, dass diese Figur so eine Evolution hinter sich hat.
00:15:26: Also der war früher wirklich der Aussätzige, der mit dem Buckel, mit dem Klumpf Fuß, der nicht zu der Gesellschaft dazugehörte, über den man sich vielleicht so ein bisschen lustig gemacht hat oder so.
00:15:37: Und wirklich ... Über die Zeit hinweg ist er in seiner Art einfach dieses kindliche Gemüe, dieser Gentleman, der der Publikumsliebling ist.
00:15:49: Also der hat wirklich so eine Evolution auch hinter sich gebracht.
00:15:55: Ist euch das auch wichtig in eurer Arbeit?
00:15:58: Wir haben ja gerade gesagt, diese Puppen oder diese Charaktere, die werden ja irgendwann auch mal erneuert ab und an die Puppen, denke ich, die sind ewig alt.
00:16:08: älter als für alle, viele Generationen überdauert.
00:16:10: Trotzdem entwickeln sie sich.
00:16:13: Passiert das bewusst in eurer Arbeit oder ist es eher so, dass ihr dann irgendwann merkt, ah, okay, guck mal den Manus oder auch das Händeschen könnte man hier an der Stelle nochmal ganz anders einsetzen, als wir das bisher gemacht haben, ohne dass diese Rolle dann ihre Glaubwürdigkeit verliert?
00:16:31: Das ist schwierig.
00:16:32: Also ich glaube zum einen passiert das schleichend.
00:16:35: Sowieso war die Gesellschaft sich... permanent verändert und das fließt natürlich ein ins Schreiben, ins Inszenieren.
00:16:43: Das passiert, glaube ich, ohne, dass man da bewusst drüber nachgedacht hat.
00:16:47: Aber manche Entscheidungen werden auch bewusst getroffen.
00:16:50: Also, ich kann jetzt mal das Beispiel nehmen im Berbeltchen.
00:16:55: Das Berbeltchen hat zum Beispiel in der Puppensitzung fast nie irgendwas zu tun.
00:16:59: Also, die singt vielleicht mal nettes Lied.
00:17:01: oder so, aber die hat irgendwie keine Meinung.
00:17:04: Manche Frauenrolle im Karneval, oder?
00:17:05: Genau,
00:17:06: die hat ihre Zöpfe, die hat das Röckchen, die steht immer hinterm Hänneschen.
00:17:11: Die hat so kein ... Was ist eigentlich deren Charakter, außer dass sie lieb und gut ist und so?
00:17:15: Und dann hab ich vor ein paar Jahren gedacht, als ich das Berbeltchen so ein bisschen übernehmen konnte, weil die damalige Spielerin in Rente gegangen ist, ich dachte, ich will gern dem Berbeltchen eine Stimme geben.
00:17:27: Ich möchte, dass die was erzählen.
00:17:28: Ich möchte, dass die ... Nicht nur übers Henneschen was sagt, sondern über ihr Leben.
00:17:34: Also ist ein Berbeltchen vielleicht auch sexuell.
00:17:38: Hat das Berbeltchen irgendwie ein aufregendes Nachtleben.
00:17:42: Geht die aus, was macht die?
00:17:44: Und das muss man ganz behutsam machen, weil es ist natürlich trotzdem unser Berbeltchen, das darf man nicht irgendwie übers Knie brechen.
00:17:50: Aber die erzählte halt plötzlich so ein bisschen aus dem Nähkästchen dann in ihrer eigenen Rede, in der Puppensitzung, hat Hosen an und kein Rock.
00:17:59: Nicht zwei geflochene Zöpfe, sondern hohen Pferdeschwanz und sieht irgendwie hübsch, aber modern irgendwie auch aus und hat was zu erzählen.
00:18:10: Das hätte man vielleicht vor zwanzig, dreißig Jahren noch nicht machen können.
00:18:15: Das will keiner hören, wollte keiner hören.
00:18:18: Und die Sachen kamen gut an.
00:18:22: Man muss aber aufpassen, das ist ein schmaler Grad.
00:18:25: Es darf nicht zu schlüpfrig werden.
00:18:30: Es darf
00:18:31: nicht dreckig werden.
00:18:32: Man muss der Figur treu bleiben, aber immer ein bisschen pushen, glaube ich.
00:18:37: So könnte man es vielleicht beschreiben.
00:18:39: Ja, das Händissen hat ja auch noch mal ein Niveau, was deutlich höh über diesen Pipikakawitz.
00:18:46: liegt, den man ja auch manchmal in dem ganzen Kölzchen-Umfeld findet.
00:18:51: Ich glaube, das ist natürlich auch eine Erwartungshaltung, der an euch rangetragen wird.
00:18:55: Ihr seid zwar ein Volkstheater, nichtsdestotrotz würde ich jetzt sagen, so von dem, was ich so an Publikum dort sehe, dass es nicht mehr unbedingt ein Querschnitt durch die Bevölkerung ist inzwischen, sondern mein Eindruck ist schon der, dass dieser Kulturanteil im Kölzchen ... oder Hochkulturanteil, zu dem ich das Hennessien zählen würde, immer sich ein bisschen weg bewegt vom Mainstream.
00:19:22: Ich weiß nicht, ob ihr das auch so wahrnimmt.
00:19:23: Ich
00:19:23: glaube, das ist auch ein Anspruch, den wir selber an uns auch haben.
00:19:27: Also, ja, die Figuren oder die Themen weiterzuentwickeln.
00:19:32: Und wo ich das auch so schön gelungen finde, ist in dem Abendstück, wo du das Hennessien ... mal schwach gezeigt hast oder mal zweifelnd.
00:19:44: Also das fand ich großartig.
00:19:49: Da singt ja das Lied aus dem Barbie-Film.
00:19:52: Ein Just Ken.
00:19:53: Ich bin der Tennessien.
00:19:55: Und ich glaube, ich glaube so haben die Kölner das Tennessien auch noch nie gesehen.
00:20:01: Dass er mal erschöpft ist, dass er mal nicht mehr witzig sein, wenn nicht mehr, dass es einfach mal gerade genug ist.
00:20:10: Das gibt's ja dann auch wieder ein Identifikationspunkt.
00:20:13: Also tiefe.
00:20:15: Und sonst ist das ja die ganze Zeit in dem Stück.
00:20:18: Der ist sehr witzig und das funktioniert ja beides nebeneinander.
00:20:23: Und wenn man dann diesen Moment hat, wo man merkt, oh, auf einmal sehen wir das Händeschen ganz anders, dann gibt das nochmal für nicht so eine Ebene rein, die ja das andere gar nicht stört.
00:20:34: Also das kann ja lebeneinander irgendwie existieren.
00:20:38: Ja und gibt halt auch noch mal Späram für eine andere Art von Erzählungen.
00:20:42: Also mein Eindruck ist der, dass man ja zu diesen Figuren so eine Art familiäre Beziehung hat.
00:20:48: Also ich habe irgendwie auch zu allen irgendwie so eine emotionale Einstellung zu jedem dieser Charaktere, habe ich eine andere Meinung, eine andere Haltung, genau das was ihr beschreibt.
00:20:57: Alleine schon wenn die auf die Bühne kommen, habe ich halt bei bestimmten Figuren sofort so ein wahnsinniges Freudegefühl, weil ich weiß, man liebt die einfach auch.
00:21:07: Also als Teil von der eigenen Identität sind die, glaube ich, auch wichtig, wenn man in Köln groß wird als Kind.
00:21:14: Ich persönlich habe immer so was wie bei so einer Familienfeier.
00:21:19: Man kommt immer so regelmäßig zusammen.
00:21:21: Es ist ein Feiertag, Karneval, wie auch immer, dann findet man sich wieder im Kreis seiner Lieben und es hat sich was verändert.
00:21:27: Und das ist halt das, was mir auffällt in den letzten Jahren, auch seit du an Bord bist, es hat sich auch ein bisschen was im Ensemble verändert in den letzten Jahren.
00:21:36: Und mein Eindruck ist eben genau der.
00:21:39: dass es sich jetzt mehr annähert, auch an dieses Familiending, wo auf einmal die Kusine kommt und dann hat die jetzt so ein Freund und ein Biasing im Gesicht oder so, eine Watte ist da los und so und alle gucken erst mal so ein bisschen, aber okay, es hat sich jemand verändert.
00:21:52: Und für mich persönlich macht es das eigentlich eher reizvoller, irgendwie mehr wieder ins Händeschen zu gehen.
00:21:58: Und ich freue mich inzwischen auch wirklich immer über eure Ideen und gucken mal, was kommt jetzt als Nächstes und so, weil ich glaube, da ist Spiel drin.
00:22:05: Wie ist denn so die Rückmeldung aus dem Publikum?
00:22:08: Ihr habt ja auch ein ganz hartes Stammpublikum, die immer kommen.
00:22:12: Sehen die das genauso?
00:22:14: Oder gibt's auch Kritik?
00:22:16: Ich glaub, kritische Stimmen sind mit Sicherheit immer dabei.
00:22:19: So das eine Stück gefiel dann nicht so dem einen als das andere.
00:22:24: Also das gehört auch dazu und dem müssen wir uns auch stellen.
00:22:28: Ich glaub, dass die Leute aber die, sag ich mal, diesen Schritt ins Moderne gut annehmen.
00:22:35: Weil mir viel gerade ein, zu dem, was du davor gesagt hast, also, da kommt dann mal die Freundin, eine Freundin mit einem Piercing.
00:22:42: Ich glaube, das gab es immer schon, diese Nebencharaktere.
00:22:47: Aber ich glaube, was sich grundlegend geändert hat, wir führen die nicht mehr vor.
00:22:51: Früher war es eher so ein, wir machen uns gemeinsam über diese Figur jetzt lustig, weil der sieht so und so aus, oder der hat den und den Akzent, oder der kommt aus dem und dem Land, oder die und die Hautfarbe, oder ... sexuelle Orientierung.
00:23:06: Und diese ganzen Menschen werden, glaube ich, jetzt mehr integriert in unsere Stücke.
00:23:13: Dass das nicht mehr kommentiert wird oder nicht mehr für den Lacher da ist, sondern einfach, weil wir eine Gesellschaft zeigen wollen, wie sie ist.
00:23:22: Und dass da Humor drin steckt, das ist ja klar.
00:23:25: Und wir sind Volkstheater und wir dürfen gemeinsam, ja, gemeinsam lachen.
00:23:31: Das ist es vielleicht.
00:23:33: Ich glaub, das ist so der große Unterschied zu dem, wie ich das Händeschen früher vielleicht wahrgenommen hab hier und da.
00:23:41: Ja, daraus kommen ja auch die Figuren.
00:23:43: Allein Tünnes und Schäle, eine irgendwie, ne, so Verschlagen, Schild, ne, hat irgendwie so eine, auch so eine Optikweise.
00:23:49: Beide haben ja so einen Optik, die dazu einladen, mit dem Finger darauf zu zeigen.
00:23:54: Ich nehm das auch so wahr, dass die Stücke, wie sie inzwischen sind.
00:23:58: eher diesen Moment auch haben, wo man lacht und denkt, oh ja, so bin ich auch.
00:24:02: Also, dass man auch manchmal eben sich selber wiederfindet und das dann aber schafft, darüber zu lachen.
00:24:07: Und das ist, glaube ich, was gerade in der kulturellen Kultur im Karn, weil in allem, was dazu gehört, eine Riesenstärke eigentlich immer war, hier bei uns dieses über sich selber zu lachen.
00:24:20: Zum einen zu zeigen, wie es wirklich ist, auf eine liebevolle Art, ohne es in Watte zu packen.
00:24:25: Und zu sagen, ja, das ist eigentlich nicht cool, wie die Leute sich verhalten oder auch Sachen kritisch infrage zu stellen.
00:24:31: Es verändern sich Dinge, Technologien, das menschliche Zusammenleben.
00:24:35: Wie geht man damit eigentlich um?
00:24:37: Und das auf die Spitze zu treiben, aber dadurch, dass diese Figuren da sind.
00:24:42: Sitzt man da halt nie und denkt, jetzt wollen die mir irgendwas erklären.
00:24:47: Sondern es hat halt immer noch diese Meta-Ebene, die einen dazu bringt, das auch anzunehmen.
00:24:52: Das ist irgendwie spannend.
00:24:53: Was für mich auch wichtig ist, ist, wenn wir uns lustig machen oder wenn wir über irgendetwas herziehen, dass wir dann über die Gruppe herziehen, die eigentlich die Macht hat in unserer Gesellschaft.
00:25:05: Also, dass man so ganz klassisch ... gesagt eher nach oben tritt als nach unten.
00:25:09: Also Gruppen, die eh schon benachteiligt sind, die eh schon im Abseits stehen.
00:25:14: Über die möchte ich nicht das Witze gemacht werden.
00:25:18: und ja oder dass sie ins Abseits dann, dass dieses Abseits noch verstärkt wird durch unser Programm.
00:25:25: Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich in dem Jahr, als ich Also es ist sozusagen nicht in dem, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, zu merken, ah nein, das Publikum ist da auch bereit für, die sind auch bereit für diese Frechen und für diese klare Haltung.
00:26:09: Nicht alle, das stimmt.
00:26:10: Natürlich gibt es auch immer irgendwie Diskussionen.
00:26:14: Es darf ja auch sein, wir sind ja in einer Demokratie, wo man miteinander sprechen darf und auch miteinander sprechen soll.
00:26:23: Aber das Gro hat es einfach sehr, sehr gut angenommen und das hat mich natürlich sehr glücklich gemacht.
00:26:30: Ja.
00:26:30: Wir leben ja in einer Zeit, in der auch viel gesprochen wird über Geld für Kultur und überhaupt.
00:26:37: Alles wird teurer, haben die Leute überhaupt noch Geld für Tickets.
00:26:41: Man kauft Verhalten, ändert sich manchmal, kaufen die Leute dann nur noch kurz vor der Veranstaltung.
00:26:46: Alle diese Sachen machen das für Veranstalter für Kunst und Kultur schaffen das total schwer.
00:26:51: Und mein Eindruck ist der, das führt teilweise auch zu so einer Art ... Sicherheitsdenke und auch Vorgehen im Kulturbetrieb, dass man auf die setzt, die sicher die Cashkausen, dass man auf das setzt, was sicher funktioniert, weil es schon mal funktioniert hat.
00:27:05: Und ich frag mich halt manchmal, ob das schade ist, weil man vielleicht dann auch dem Publikum zu wenig zumutet.
00:27:10: Also das, was du gerade beschreibst, ist ja, wir ändern was auf die Gefahr hin.
00:27:14: Es gibt eine Resonanz, die nicht positiv ist.
00:27:16: Aber sie könnte ja auch positiv sein.
00:27:19: Wie geht ihr damit um?
00:27:20: Könnt ihr euch davon befreien, ganz?
00:27:23: Oder ist das ... Schwingt das bei euch auch mit dieser Ambivalenz zwischen, naja, wir müssen irgendwie Tickets verkaufen und wir wollen aber auch was Neues probieren?
00:27:33: Also tatsächlich mache ich mir darüber nicht so, also was, also nicht in der Form, wie du es jetzt gerade beschrieben hast, sondern was für mich eher wichtig ist, ist das natürlich, dass wir gutes Programm auf die Beine stellen, dass es dass es sowohl diesen Moment oder diese Momente gibt, wo ich herzhaft lachen muss, als auch die Momente, die mich vielleicht berühren oder wo ich vielleicht auch mal schlucken muss oder so.
00:27:57: Das ist für mich immer wichtig und da habe ich jetzt nicht die Sorge, dass ich jetzt zum Beispiel irgendwie, ja, dass ich jetzt ganz auf Nummer sicher gehen muss, sondern soweit ich mich in diesem Penischenrahmen bewege und das ist sowieso klar.
00:28:12: Also das ist auch für mich als Theatermacherin von Anfang an klar gewesen.
00:28:18: Ich fange dort an und dann muss ich auch meine Handschrift und mein künstlerisches Tun dieser Marke unterwerfen.
00:28:24: Das hat auch etwas, finde ich, mit Demo zu tun, was irgendwie so ein bisschen so ein alter Begriff ist und was, glaube ich, auch vielleicht so ein bisschen aus der Mode ist.
00:28:33: Aber für mich ist das eigentlich etwas, was ich sehr positiv besetzt sehe, wo ich sage, ja, jetzt stelle ich mein Tun dieser Marke unter und das muss man.
00:28:46: Also, ich kann da ja jetzt kein experimentelles, modernes Theater machen, will ich auch nicht.
00:28:52: Also, davon auch gesehen.
00:28:54: Irgendwelchen Farbbeuteln aufeinander geworden.
00:28:56: Genau,
00:28:56: und kein Mensch weiß, warum.
00:28:58: Wieso jetzt gerade eigentlich?
00:29:00: Also, das ...
00:29:02: Also, ich glaub auch, grad in der Puppensitzung kann man das irgendwie gut ablesen.
00:29:07: Da hat sich das am deutlichsten ja verändert.
00:29:10: Weil da gibt's jetzt ein Schreiberteam aus verschiedenen Leuten, wo jeder auch einen anderen ... Angang hat und völlig anderen Humor auch hat.
00:29:18: Und ich glaube, solange wir die Leute auch abholen mit den Liedern, die dürfen mitsingen, es wird geschunkelt.
00:29:24: Also den Henneschen Rahmen, wie du das gerade nanntest, der bleibt ja bestehen, die Charaktere bleiben, wie sie sind.
00:29:33: Und nicht mit erhobendem Zeigefinger stehen wir da.
00:29:37: Und es war diese eine Sitzung, die war sehr politisch.
00:29:40: Das war das erste Jahr, wo das Schreiber-Team zusammenkam.
00:29:43: Da haben wir auch danach gedacht, okay, wir müssen uns dramaturgisch besser absprechen irgendwie.
00:29:48: Aber das war das erste Mal und das war vielleicht dann für manche, okay, jetzt immer fast auf der Stungssitzung hier oder was.
00:29:56: Das war aber mehr ein dramaturgisches Problem, wo wir dachten, okay, wir können jetzt nicht so viele Themen oder Beiträge zu einem Thema machen, dann müssen wir ein bisschen besser gucken.
00:30:05: Und darauf haben wir dann auch mehr geachtet.
00:30:07: Puppensitzung ist ein super Stichwort, ist auch wie jedes Jahr ausverkauft.
00:30:12: Juhu.
00:30:13: Und es gibt zwei Varianten der Puppensitzung, nämlich einmal für die Großen und einmal für die Kleineren Leute oder für die, so wie ich, die gerne nachmittags schon ins Theater gehen.
00:30:22: Wo ist der Unterschied zwischen der Puppensitzung für Erwachsene und Kinder?
00:30:26: Es sind
00:30:26: zwei völlig verschiedene Produktionen.
00:30:28: Viele dachten, dass das so eine kürzere Variante der Abendsitzung ist, ist es nicht.
00:30:36: Die Puppensitzung Abends für Erwachsene sind verschiedene Beiträge, die natürlich dramaturgisch irgendwie zusammengefasst werden.
00:30:45: Und die Kindersitzung ist eher wie eine Vorstellung, also wie ein Stück ... kann man fast sagen.
00:30:53: Und natürlich kindgerechter.
00:30:55: Die Themen sind andere.
00:30:57: Es geht mehr.
00:30:58: Die vier Pens sind mehr im Vordergrund.
00:31:00: Hennes im Berbeltchen, Röschen, Köbischen.
00:31:02: Was erleben die?
00:31:03: Es kommen oft Tiere vor.
00:31:05: Es wird viel gesungen.
00:31:06: Viele Lieder, die die Kinder auch eher vom Schulhof kennen.
00:31:10: Also, darauf wird irgendwie da mehr Rücksicht genommen.
00:31:13: Genau.
00:31:14: Also, das sind zwei völlig unterschiedliche Produktionen.
00:31:17: Natürlich ... Leid man sich aus der Abendsitzung, so
00:31:22: manche
00:31:23: Puppen oder ein Tanz oder ein Lied, weil, was man auch an der Stelle mal sagen muss, wir haben eine wunderbare Liveband, mit der wir jeden Tag spielen.
00:31:32: und also welches Theater hat das?
00:31:35: Ganz großartige Musiker und da kann man dann mal für die Kindersitzung sagen, hey, das Lied ist so cool, was ihr da spielt, abends können wir das auch für die Puppensitzung, Kindersitzung dann benutzen.
00:31:46: Wenn ich jetzt kein Ticket bekommen hab, für die Puppensitzung.
00:31:49: Also früher konnte ich mir die ja im WDR ansehen.
00:31:51: Das ist jetzt auch so was, was, glaube ich, für viele so auf Sofa gehört hat.
00:31:55: Aber ich glaube, ihr macht doch wieder den Stream, dieses Jahr.
00:31:57: Ist das richtig?
00:31:57: Genau.
00:31:58: Wir arbeiten auf Hochtouren, um den Stream auf unserer Seite diesmal anbieten zu können.
00:32:03: Das heißt, es ist ganz barrierefrei.
00:32:05: Man geht einfach auf unsere Seite und dort findet man dann alle Infos, wie man sich das Händeschen ins Wohnzimmer nach Hause holen kann.
00:32:15: Für das Kindertheater habt ihr gesagt, glaube ich, gibt es manchmal noch ein paar Rückläufer.
00:32:20: Da lohnt sich, glaube ich, wenn man noch mal zwischendurch anruft bei euch an der Kartenkasse oder einfach irgendwie eine nette Mail schreibt oder so.
00:32:26: Da kann man manchmal noch ein Ticket abstauben, also für die, die jetzt noch keinen haben und spontan ins Händeschen Theater gehen wollen, ist es lohnt sich.
00:32:34: Und dann geht es ja auch bald, für euch wahrscheinlich danach, nahtlos in die Proben für die Spielzeit im Sommer.
00:32:42: Oder wie ist das bei euch gestaffelt?
00:32:43: Ist Proben-Sitzung vorbei und dann zack, wird abgeräumt?
00:32:46: Oder gehen dann erst mal alle in Urlaub?
00:32:48: Gibt es bei euch so Jahresabläufe?
00:32:50: Ja, es gibt ein Jahresablauf und nach Karneval ist dann erst mal kurz eine Verschnaufpause, die alle auch alle brauchen.
00:32:58: Genau.
00:33:00: Genau.
00:33:01: Und dann werden unsere Stücke, also das Kinderstück und auch das Endlich-Hutzig, wieder aufgenommen.
00:33:09: Dann haben wir ja in diesem Jahr noch die Besonderheit, dass auch die Kooperation mit Kassala dann noch kommt.
00:33:14: Also im Frühling.
00:33:16: Genau, dann haben wir erstmal The Dirt mit K, dann die Wiederaufnahmen von dem Kinderstück und dem Abendstück und dann spielen wir bis zum dreißigsten Juno.
00:33:25: Und dann ist Sommerpause.
00:33:27: Und die kommt immer gerade richtig.
00:33:30: Da brauchen dann alle mal Verschnaufpasse, bis es dann eben.
00:33:34: im August fangen wir dann mit Proben an und im September kommt dann eine neue großartige Premiere.
00:33:41: Ich bin auf jeden Fall total gespannt.
00:33:43: Ihr beide habt ja auch zusammen das ist gerade schon angesprochen, an dem endlich Hutzig-Stück gearbeitet, das zusammen irgendwie auf die Bühne gebracht
00:33:50: haben.
00:33:50: Na ja, Nidi, das war Heikes.
00:33:53: Das war Heike's Arbeit.
00:33:54: Also Heike hat das geschrieben und inszeniert.
00:33:58: Sie hat
00:33:59: es abgenickt.
00:33:59: Genau.
00:34:01: Ich habe da nur in meiner Funktion als Intendantin dann mitgewirkt, dass ich dann vielleicht mal nachfrage und sage, das habe ich nicht verstanden oder so und so.
00:34:10: Oder dann hattest du auch noch mal ein bisschen was dann gekürzt.
00:34:13: Da hatten wir drüber gesprochen, aber da bin ich wirklich, also da sitze ich wirklich nicht in der zweiten Reihe, sondern ich würde sagen in der dritten Reihe und sie war da.
00:34:23: Ganz vorne weg.
00:34:25: Wie
00:34:25: seid ihr denn auf die Idee gekommen?
00:34:26: Also das Bärbischen heiratet.
00:34:28: Darum geht es an dem Stück.
00:34:30: Ich habe gesehen, ihr habt sogar ausgeschrieben, damals das Design für das Hochzeitskleid.
00:34:35: Wie viele Einsendungen habt ihr da bekommen?
00:34:37: Oh,
00:34:37: ich weiß gar nicht mehr, wie viele das insgesamt waren, aber es waren einige.
00:34:40: Ich war
00:34:41: schon viel.
00:34:42: Dazu muss man sagen, natürlich auch viel.
00:34:45: Da hat die Oma mit der Enkelin was gezeichnet.
00:34:48: Ganz sauberhaft.
00:34:48: Also zauberhafte Sachen.
00:34:51: die wunderschön sind, die man aber natürlich dann nicht für so einen alltäglichen Spielbetrieb nutzen konnte.
00:34:58: Also, ich würde mal sagen, ernst zu nehmen im Sinne von, das sind Leute, die das beruflich machen, weiß ich nicht, vierzig, dreißig, vierzig.
00:35:06: Das
00:35:06: war schon viel,
00:35:07: oder?
00:35:08: Und dann hat man halt ausgesiebt und dann kam am Ende halt Belinda Janke.
00:35:13: Ja.
00:35:14: Genau, vom Irofeld.
00:35:15: Ja, genau.
00:35:15: Mit dem Wunderschön.
00:35:17: Genau.
00:35:18: Die hat ein wunderschönes Brautkleid für uns, fürs Berbeltchen genäht.
00:35:22: Warum seid ihr jetzt mit dieser Idee um die Ecke gekommen?
00:35:25: Also viele fanden das auch super gut, glaube ich, dass dieses Thema, was ja praktisch im Raum steht, aber nie bespielt worden ist, korrigiert mich da, jetzt auf einmal dann auf die Bühne findet.
00:35:35: Also das ist sehr interessant für die Kölner, mit diesem Thema umgegangen sind.
00:35:39: Man sieht das hier so auf Social Media, also das gemeinste war so, wer kommt denn auf die blöde Idee, die heiraten zu lassen?
00:35:46: Okay.
00:35:48: Und dann, das wird aber auch mal Zeit irgendwie.
00:35:52: Es ist so, als wären es echte Menschen, um die es geht.
00:35:56: Das ist immer wieder so lustig, weil ich dann auch gefragt worden bin, ja, was passiert denn an dem Tag vor der Hochzeit, also vor der Premiere?
00:36:04: Und da habe ich gedacht als Theaterfrau, na ja, wir
00:36:07: proben.
00:36:09: Keine echten Menschen.
00:36:10: Wann ist denn der Polterabend?
00:36:12: Wie kann wir denn da mitgehen?
00:36:13: Das ist ganz verrückt.
00:36:14: Sind wir auch eingeladen?
00:36:15: Genau.
00:36:15: Du kann ja nehmen das sehr, sehr ernst.
00:36:17: Trink
00:36:17: auch das mit.
00:36:18: Luftballons, Just Married und so.
00:36:20: Wir haben eine tolle Geschenk bekommen.
00:36:22: Eine Hochzeitsdauer
00:36:23: der Geschenk
00:36:24: bekommen.
00:36:24: Wirklich?
00:36:24: Die auch super schmecktet tatsächlich.
00:36:27: Also...
00:36:28: Ganz, ganz sauberhaft.
00:36:30: Ich mein, das Thema heiraten steht eigentlich fast in jedem Stück irgendwie... steht das zur Debatte.
00:36:37: Also die Dauerverlobten, das wird schon immer wieder erwähnt.
00:36:42: Und meine Idee war nur so, okay, wir gehen jetzt diese Hochzeit mal an.
00:36:48: Sie wollen jetzt wirklich heiraten und dann passieren ja sehr viele Dinge.
00:36:55: So, also es ist der Weg zur Hochzeit.
00:36:57: So viel will ich jetzt mal nur verraten.
00:37:00: Okay.
00:37:01: Und es geht einiges schief.
00:37:03: Und es geht nämlich
00:37:03: schief.
00:37:04: Wie
00:37:04: das immer beim Händerschen ist, es geht ja nie glatt wie auch im echten Leben.
00:37:07: Wie soll das anders sein?
00:37:08: Und ihr nehmt es noch mal auf, ne?
00:37:09: In der nächsten Zeit, dass es mit dabei geht.
00:37:11: Ich
00:37:11: glaub Ende April bis Ende Juni spielen wir es noch mal.
00:37:15: Und ich glaube, es gibt sogar noch Karten.
00:37:17: Ja,
00:37:18: sehr gut.
00:37:20: Dann, ihr habt es eben schon angesprochen, es gibt eine kleine Kooperation mit Kassala, wenn man das Kleinen nennen kann.
00:37:25: Ich glaube, da werdet ihr ja auch immer überrannt von den ganzen Kindern.
00:37:28: Das nehmt ihr jetzt noch mal mit ins Programm.
00:37:30: Und ich hab gehört, es gibt noch eine weitere Kooperation, die bei euch auf dem Plan steht.
00:37:36: Dürft ihr darüber schon sprechen, ja, oder?
00:37:38: Ja, das dürfen wir.
00:37:39: Genau, es ist eine Kooperation mit Bab geplant.
00:37:43: Und da wird die große Premiere dann im, was ist das, September?
00:37:50: Und das ist auch eine Kooperation, auf die ich mich sehr, sehr freue.
00:37:55: Geschrieben hat das Stück ein junger, neuer Puppenspieler Martin Moos, der mit der Idee an mich herangetreten ist.
00:38:04: Und ja, wir haben da schon zusammen dann natürlich konferiert.
00:38:09: Und ich glaube, das wird eine ganz, ganz tolle Sache.
00:38:13: Das heißt, auch da sind die Musiker wieder involviert, weil es gar nie decken ist, involviert.
00:38:18: Und ähnlich wie bei der Casala-Korporation sind die auch dann teil.
00:38:22: Oder ist es sozusagen eine O-Marsch an das Werk von... Ja,
00:38:26: das zweite.
00:38:26: Ja, okay.
00:38:28: Aber das heißt, wir werden wahrscheinlich auch ein bisschen Musik hören, die wir alle kennen und lieben, die Puppe.
00:38:32: Vielleicht gibt es eine Puppe.
00:38:34: Ich bin sehr gespannt.
00:38:36: Ich bin sehr, sehr, sehr gespannt.
00:38:38: Ja, also, ähm, ich... Ich finde es großartig, was ihr davor habt.
00:38:42: Ich finde es wirklich großartig, wie sich das Hennessien in den letzten Jahren entwickelt hat.
00:38:46: Was mich persönlich ja noch interessieren würde, gibt es sowas, wo ihr beide sagt, das wäre so ein Ding, das würden wir so gerne machen oder irgendeine Puppe, die ihr noch gerne hinzufügen würdet, eine Puppe, die ihr verändern würdet, ein Stück, was ihr unbedingt mal auf die Bühne bringen wolltet, ist da noch irgendwas, wo ihr sagt, das wäre so ein ganz großer Wunsch.
00:39:07: Ja, also in mir reift schon länger eine Idee, mal die Henneschenpuppen mit anderen Puppen zu kombinieren.
00:39:15: Das fand ich unheimlich reizvoll.
00:39:17: Also, wer meine Schriftart kennt, weiß ja auch, dass es bei mir oft fantastisch zugeht und dass immer sich irgendwo eine Tür öffnet und auf einmal eine ganz andere Welt irgendwie dahinter sich verbirgt.
00:39:30: Und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Henneschen und Berbiche immer mit der Linie fünf irgendwo abbiegen.
00:39:35: und dann in einem ganz anderen, in einer in sich geschlossenen Welt landen, wo andere Wesen auf sie warten.
00:39:44: Und das finde ich unheimlich spannend, das herauszufinden.
00:39:48: Aber ich merke auch, dass das noch ein bisschen Zeit braucht.
00:39:52: dann auch in der Kooperation mit einem anderen Theater, wo dann ein eigener Kosmos ist, den man zusammenbringen könnte, oder würdest du das lieber selber komplett erdenken und bauen?
00:40:01: Es wäre beides möglich, aber ich könnte mir vorstellen, dass meine Puppen-Spielerinnen auch noch andere Puppen führen können und auch vielleicht daran Spaß haben, das mal auszuprobieren.
00:40:14: Genau.
00:40:15: Nur mal für eine Produktion geschlossen.
00:40:20: Und bei dir, Heike, gibt's da noch?
00:40:22: Ich hab grad überlegt.
00:40:23: Und?
00:40:24: Glücklich?
00:40:24: Nee, das, also, das würde ich jetzt so nicht sagen.
00:40:27: Es gibt einfach noch so unglaublich viele Geschichten zu erzählen.
00:40:32: Und die kommen manchmal so angeflogen.
00:40:35: Und dann, manchmal ist es nur ein Satz oder ein Lied, mit dem es losgeht.
00:40:40: Und, ach, grundsätzlich, also, wenn ich jetzt am Puppen denke, wir haben eine tolle Puppe, das ist die Putschbloss.
00:40:45: Die kennen unsere Zuschauer bestimmt aus der Puppensitzung.
00:40:49: In Endli Schutzeck hat er auch einen winzigen kleinen Auftritt als Pfarrer.
00:40:55: Und diese Puppe ist wirklich ganz großartig, weil die Dinge kann die unsere normalen Puppen nicht können.
00:41:00: Die ist sehr dick und hat einen beweglichen Bauch.
00:41:02: Der kann die Beine beide bewegen hoch und runter.
00:41:06: Das können unsere Puppen ja sonst nicht.
00:41:09: Also der ist im Ganzen viel beweglicher.
00:41:13: Davon hätten wir gern mehrere Puppen.
00:41:15: Das wäre toll.
00:41:16: Wenn wir von dem mehrere hätten, dass man da, gerade am Karneval, also es gibt den Traum von einem Putschbloss-Ballett.
00:41:24: Diese Puppe ist gar nicht so sehr ... Bauch-Tanz.
00:41:28: Es ist wirklich schwer, diese Puppe unter Kontrolle zu halten.
00:41:30: Die zu führen ist gar nicht so einfach.
00:41:33: Aber die ist sehr aufwendig zu machen und teuer.
00:41:37: Wahrscheinlich auch.
00:41:38: Das wäre toll, wenn man sagt, wir haben so viel Tausende Euro zur Verfügung und wir machen jetzt ein Putschbloss-Ballett.
00:41:47: Wenn noch jemand da draußen Budget übrig haben sollte und den Ort braucht, um eine Spender abzugeben, dann würde sich das Hennessien mit Sicherheit freuen für eine neue bewegliche Puppe mit Bauch und Kniegelenk.
00:41:59: Genau.
00:42:00: Sehr gut.
00:42:01: Vielen, vielen Dank, ihr beide.
00:42:02: Damit sind wir am Ende unseres Gesprächs.
00:42:05: Danke, dass ihr da wart.
00:42:07: Ich hoffe, wir sehen uns ganz bald wieder.
00:42:08: Ich hoffe, ich sehe euch beide auch wieder im Hennessien-Theater, bei der Puppensitzung oder bei anderen Gelegenheiten.
00:42:14: Und für alle da draußen, ihr habt's gehört.
00:42:16: Es wird sehr, sehr viel passieren.
00:42:18: Dieses Jahr im Hennessien-Theater.
00:42:20: geht mal auf die Website gucken, wofür es noch Karten gibt.
00:42:22: Es lohnt sich wirklich, wirklich sehr.
00:42:24: Nehmt euch ein Kissen mit für untern Puppo,
00:42:26: denn die Bänke
00:42:27: sind wahnsinnig hart.
00:42:29: Ja,
00:42:30: und wenn man so groß ist, wie ich, auch knieschoner, weil manchmal stößt man vorne an.
00:42:33: Aber es lohnt sich wirklich sehr, die Mühe lohnt sich.
00:42:35: Ich danke euch sehr.
00:42:37: Ich danke euch allen fürs Zuhören da draußen.
00:42:39: Das war eine neue Folge von Bis der Nubbelbrenn.
00:42:42: Ich war Reike Marks im Heiko Ruhmann vom Händeschen Theater.
00:42:44: Vielen Dank.
00:42:45: Danke auch.
00:42:49: Bis der Nubbelbrenn ist eine Produktion von Good Will Run und der Streaming Factory.
00:43:02: Bis der Nubbelbrenn.
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