Zwischen Stallabriss und Pegel: DJ Kapellmeister über den Sound des Karnevals

Shownotes

In dieser Folge von „Bis der Nubbel brennt" spricht Sophie mit DJ Kapellmeister (Sascha Verhey) über das echte Leben hinterm Pult: absurden Musikwünschen, nervigen Dauerbrennern und der ewigen Frage: DJ oder doch einfach Spotify-Playlist? Außerdem sprechen die beiden über den Wandel im Kneipenkarneval, warum neue Bands die Szene gerettet haben, wie sich Partyformate durch moderne Musik verändert haben – und welche Rolle Social Media und Popkultur heute spielen.

Es geht um legendäre Nächte im Pegel, Partys mit der KG Ponyhof und Formate wie „Stallabriss“ oder „Rausch & Ritt“, die zeigen, wie sehr sich der Karneval musikalisch weiterentwickelt hat.

Außerdem: Welche Rolle spielen Social Media und Popkultur im heutigen Karneval? Und welche Rolle spielt der Schalger in der kölschen Musik?

Eine ehrliche, laute und ziemlich lustige Folge über Musik, Menschen und Momente, die man so nur im Karneval erlebt.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Vorsingen fast gar nicht mehr.

00:00:01: Die meisten halten ihre Handys mit unter die Nase, wo sie dann irgendwo in Spotify das gerade rausgesucht haben.

00:00:07: und das ist mir letztes Jahr zum ersten Mal passiert.

00:00:10: es gibt so eine Hightext-App, wo man ein großer Text durch die App läuft und ihr haltet es aus dem Publikum hoch und läuft irgendein Songtitel durch.

00:00:18: Als ich das erst mal hatte habe ich mir sofort diese App auch geholt und hab' ich dann einfach Nein reingeschrieben, die auch hochgehalten.

00:00:35: Willkommen zu einer neuen Folge, bis der Nubbel brennt.

00:00:39: Ich bin Sophie von Rheinland und ich hab mal wieder einen ganz tollen Gast für euch heute am Start!

00:00:44: Er ist... ...der lebende menschliche Durazelhase.

00:00:48: So eine Mischung aus Disco-Kugel und nie enden wollen im Energiefoerwerk.

00:00:52: außerdem jemand, der sich unfassbar gut auskennt mit dem gesamten kölschischen Musikkatalog.

00:00:58: guter Freund von mir und begnadeter Domtör der Massen durch die Karnevalsnächte in den einschlägigen Kölner Szene knipen.

00:01:07: Heute für euch am Start Sascha Ferhai, aka.

00:01:11: DJ Kapellmeister!

00:01:12: Ich freue mich so sehr, dass du da bist, Sascha!

00:01:15: Danke, danke, danke!

00:01:16: Hallo!

00:01:17: Schön, dass ich da sein darf... Ja,

00:01:19: finde ich auch.

00:01:20: Für die Leute, die uns beide nicht persönlich kennen solche Gespräche fühlen wir sonst gerne einfach in der Küche.

00:01:24: wenn die neuen Sessionstüte rauskommen dann kann man sich schon mal ungefähr fünf bis achtunddreißig Stunden darüber streiten ob das jetzt ein guter Versuch war dass eine Lied oder nicht und was der neue Hit wird.

00:01:35: Und wir haben gedacht Das machen wir heute immer mit euch allen zusammen.

00:01:38: Das wirst du fest.

00:01:39: Spätestens Anfang November ist die heiße Phase.

00:01:42: Dann machen wir vielleicht nochmal so'n nächste Runde.

00:01:46: Erste Frage, wichtigste Frage.

00:01:48: Du bist DJ-Kapellmeister in Wendow im Karneval unterwegs bist?

00:01:52: Wie wird man denn DJ im Karaneval für alle jungen Leute jetzt zuhören und sagen das ist mein Traum, roh!

00:01:57: Ja also es fing tatsächlich bei mir an dass ich keine zu Schulzeiten habe schon sehr viel CDs gesammelt und auch irgendwie doch tatsächlich nicht irgendwelche Special Interests CD sondern immer eher so Hitz und Hitz und Hitze.

00:02:08: und dann war's tatsächlich so dass sich zum Abiball hat sich kein anderer gemeldet, dann bin ich mit zwei Postkisten voller CDs dahin und hab da einfach Musik gemacht.

00:02:17: Und ja, dann passierte es so, irgendwann zwei Koffer voller CD's und irgendwann habe ich dann in Anfang der Nullerjahre angefangen diese ganzen CDs mal auf ein Computer zu digital sehen weil ich irgendwie mitgekriegt hab oh alle anderen machen das ja mit so coolen Konsolen.

00:02:31: Und so hat sich das dann ergeben.

00:02:33: Dann hast du immer einen Koffergriff an deinen PC ran geschraubt

00:02:36: und den

00:02:36: mit in irgendeine Location genommen?

00:02:38: Es war schon ziemlich geil, als man nicht mehr CDs hatte, sondern so eine Konsole und alles auf dem Laptop drauf.

00:02:43: Die dann auch nicht springt!

00:02:45: Ja und wo man einfach viel mehr Zeug dabei hat... Also was auf dem laptop ist, da bräuchte jetzt wahrscheinlich sechs Koffers voll.

00:02:53: Ist aber natürlich auch ne andere Form von Vorbereitung.

00:02:55: Wenn Du jetzt vorher überlegen musst welche CDs nehme ich nicht mit

00:02:58: Ich hab einfach jetzt alles dabei.

00:03:01: Ist das einfacher oder ist es dann an dem Abend schwerer, weil du eine viel größere Auswahl hast?

00:03:08: Nein,

00:03:08: es ist viel einfacher.

00:03:10: Man muss gut sortiert haben.

00:03:12: Man hat ein ganzes Material auf den Eitungs-Ressortiert, dass sich nach vielen Kategorien kann und auch alle anderen ... Die Sortierung muss passen!

00:03:21: Und ist das eine Sortierung, auf die man als normaler Mensch kommen würde?

00:03:25: Oder ist das so eine Kategorie... Hier rasten die Leute immer besonders aus, oder das ist das Acht-Pro-Mille-Lied?

00:03:31: Oder wonach sortierst du deine Musik?

00:03:33: Nö

00:03:33: eher Genre.

00:03:34: Also einen Schlagerordner, ein Karnevalsordner... ...ein Rock-Ordner, einen Hip-Hop-Oddner,... ...einen Crazy-Music-Odner.

00:03:40: Das sind so Sachen, die später kommen am Abend.

00:03:44: So ungefähr!

00:03:46: Und was viele ja immer nicht wahrhaben wollen ist, das ist gar nicht dein richtiger Hauptberuf.

00:03:51: Obwohl, dass es womit man dich irgendwie so am meisten wahrnimmt, sondern du kommst eigentlich aus einer ganz anderen beruflichen Ecke...

00:03:57: Nee also Gott sei Dank ist es nicht der Hauptberufe!

00:03:59: Das wäre sehr anstrengend jedes Wochenende nachts Musik aufzulegen.

00:04:02: Ich arbeite für die Heimatfilme in Köln und da bin ich schon sehr lange und das macht auch viel Spaß.

00:04:11: Und was machst du da?

00:04:12: Machst du da irgendwas, was mit Musik zu tun hat oder ist das völlig... Nee

00:04:15: gar nicht.

00:04:15: Da bin ich tatsächlich Herrscherungsleiter!

00:04:16: Ich mache da Budgets, Verträge, Finanzierung des Closings, also wirklich eher Ex-Listen solche Sachen.

00:04:25: Also klar wir haben auch damit Musik zu tun aber eher dann lizenzieren wir Songs für Filme und so weiter.

00:04:29: Aber ich bin ja nicht auf einmal noch der Music Supervisor.

00:04:33: Das ist tatsächlich eine ganz andere Liga von ... Musik für Filmen ist schon noch etwas ganz anderes als wenn Eine Party mit Hitzbespiele also.

00:04:42: Würdest du trotzdem sagen, dass es irgendwie ein guter Ausgleich ist auch zu dem Job den du auch hast?

00:04:46: oder was würdest du sagen macht dich am meisten froh an der Abwechslung?

00:04:50: Nee das DJ sein ist ein toller Ausgreich zum normalen Job so rum würde ich sagen.

00:04:53: Also

00:04:55: wie andere zum Yoga gehen.

00:04:56: Genau.

00:04:56: Gehst

00:04:57: du hinter das

00:04:57: Pult genau.

00:04:58: Jetzt hast du ja gerade schon erzählt, du bist irgendwann mal für ein Abi-Ball mit so einer Kiste mit Bravo Hits oder so losgezogen.

00:05:06: Wie bist Du dann von da aus?

00:05:08: Ich sag' mal bis hin zu Kagi Ponyhof Großveranstaltungen oder anderen Formaten gekommen die du heute bespielst.

00:05:15: Also ich hab wie gesagt nach dem Abi dann irgendwie mit den Postkisten angefangen und dann habe ich auch unsere Koffer gehabt.

00:05:19: Da hab dann auch schon auf irgendwie plötzlich dann irgendwelche Jobs gemacht, Hochzeiten und solche Sachen alles... Und dann habe ich studiert in Ludwigsburg an der Filmhochschule, da habe ich alle Leute auch immer mit Karnevalsmusik schon genervt auf Partys.

00:05:31: Die eine Hälfte fand es toll weil die auch aus dem Rheinland kamen und die anderen waren immer genervt.

00:05:34: Ich bin froh wenn ich wieder weg war von der Anlage.

00:05:38: Dann ist das irgendwann ein bisschen eingeschlafen weil ich viel gearbeitet hatte und irgendwann hat dann Freund von uns einen Kneipe aufgemacht des Pegel fast zwanzig Jahre her, dass er das gemacht hat.

00:05:50: Zum

00:05:50: belgischen Viertel gibt es

00:05:51: auch immer noch?

00:05:53: Ja, da hat sich damals überlegt soll ich Karneval machen oder nicht?

00:05:57: und dann habe ich so zum Spaß gesagt wenn du Karnevalsaufmesser mache ich einen Tag da auch DJ, obwohl das wirklich eine Zeit war wo ich jahrelang das nicht mehr gemacht hatte plötzlich und dann hab' ich gesagt aber dann will ich ein Tag haben der eher der coolere Tag ist also nicht den klassischen Touristen Donnerstag Samstag oder Montag sondern haben wir uns auf dem Freitag geeinigt.

00:06:16: Seitdem mache ich da jeden Freitagabend den DJ im Pegel und das ist mittlerweile ein ziemlich eskalative Party geworden.

00:06:22: Und die ist auch immer noch, ich freue mich schon in zwei Wochen, ist wieder soweit!

00:06:25: Ich

00:06:25: wollte es ganz sagen du machst das immer noch wir sind ja jetzt kurz vor Weiber fast sacht als wenn wir hier aufnehmen.

00:06:31: und wie ist es davon aus weitergegangen?

00:06:34: Wir beide kennen uns ja aus der KGBH, das ist kein Geheimnis.

00:06:38: Wir haben uns kennengelernt weil ich mir was richtig blödes gewünscht habe aus deiner Sicht.

00:06:41: In so einem Special Interest-Lied gewünscht in dem Moment, wo das vielleicht nicht so ging und du hast mich einfach nur ausgelacht.

00:06:47: Ja zu Recht!

00:06:50: Ich bin einer von diesen Leuten, die man dann nicht haben will.

00:06:53: Aber wie bist du zur Kageponyhof gekommen?

00:06:55: Das ist auch sehr lustig tatsächlich, dass der Daniel Rabe, der mittlerweile Betreiber von der Stadtteile in Mülheim ist hat gerade seinen neuen Laden aufgemacht damals den Alteburger Hof und hat da auch versucht Kanawal zu machen Funktioniert hatte kann von dem Detail hat das ein Tag später selber versucht, hat auch nicht funktioniert.

00:07:15: Der ist da total genervt nach Hause gegangen und wollte noch einen Kölsch trinken dafür.

00:07:19: Da ist er dann zuverlägeweise in den Pegel gekommen Und da hab ich gerade diese Party gemacht.

00:07:25: Ja und dann hat der mich angequatscht und dann habe ich am nächsten Tag bei ihm auch ein bisschen Auch in diesem ganzen Niedelnahre genau übernommen Alteburger Hof auch Musik aufgelegt und so hat sich das dann entwickelt.

00:07:35: na ja dann in der Zeit hat er auch erzählt dass er dass sie gerade die KG Ponyhof zwar nicht gegründet haben, aber so ein bisschen ins Leben bringen wollen.

00:07:44: Und ja, so bin ich dann da relativ am Anfang mit

00:07:47: reingekommen.".

00:07:49: Bei Sascha nicht kennen.

00:07:50: aus diesem Umfeld gibt es Formate wie den Staderpriss im Gloria – das ist eine riesige Party mit Bands und ungefähr knapp unter tausend verrückten Partygästen.

00:08:01: Und Sascha bespielt da.

00:08:02: wieviel?

00:08:03: Zehn Stunden, acht Stunden ... Das ist eine Formate, die hättest auch ohne dich glaube ich so gar nicht gegeben.

00:08:11: Du bist immer der erste, der kommt und alles aufbaut und der allerallerletzte geht.

00:08:15: Was ich mich ja manchmal frage ist wie ist das eigentlich von der Energie her?

00:08:20: Weil es ist ja auch sehr anstrengend.

00:08:22: Solange man Spaß daran hat, kommt die Energie irgendwie um die Ecke.

00:08:27: Das funktioniert einfach!

00:08:28: Also gerade morgen zum Beispiel haben wir die Rauschen-Rid Partie machen jetzt Fünfzehn Mal oder so, nicht ganz aber ungefähr.

00:08:34: Und das ist im Bau-Wee und da machen wir wirklich alles von... Die hängen unsere Lautbrecher rein, wir bauen da alle selber auf und ich mache halt den ganzen Abend Musik.

00:08:43: Es kommt ein oder zwei Bands und es sind immer eine riesengroße Party und es macht einem wahnsinnig viel Spaß mir auch!

00:08:48: Wenn mir das keinen Spaß mehr machen würde, würde ich's auch nicht

00:08:51: mehr machen.

00:08:51: Ja, dann ist der Punkt dann erreicht.

00:08:52: Weil das ist zum Beispiel auch was, was glaube ich vielen Leuten nicht bewusst ist wenn man in einem Ehrenamtsumfeld arbeitet im Karneval hat man ja nicht nur das Vergnügen dass man kommt und plug and play es ist alles bereit und dann macht man nur die acht bis zehn Stunden Party sondern du bist eigentlich von Anfang an dabei bist auch mit für die Technik verantwortlich.

00:09:10: Wie viele Stunden sind das?

00:09:11: Was würdest du sagen, wann geht es ungefähr los?

00:09:13: Morgens um zehn mit Aufbau.

00:09:15: Diese Partys von der KG... Das ist schon morgens, fangen wir am Mittags an aufzubauen und dann geht die Party und dann muss man am nächsten Tag wieder abbauen.

00:09:22: Die tatsächlich längeren Arbeitstage sind ja tatsächlich so im Karneval selber, so elfter-elfter oder bei Weiberfasernach.

00:09:30: Da geht's auch... Also weiberfASernach gehts morgens um zehn meistens los und endet danach zum drei.

00:09:36: also

00:09:38: Ja.

00:09:39: Wie ist da dein Ernährungstipp, um so einen Tag durchzustehen?

00:09:43: Ernährungen muss man Leute kennen von außerhalb die einem dann was vorbeibringen.

00:09:48: Und bist du eher ein Team Elektrolyte oder ist das mehr so die Imbissbodenamteilung?

00:09:54: Das mischt... also ich bin froh über alles was ich gebracht bekomme!

00:10:02: Ich habe es gerade schon angedeutet, wir haben uns kennengelernt, weil ich einer von diesen Wünscheleuten bin.

00:10:07: Gibt's denn so Dinge, die dich auch bis heute vielleicht nerven?

00:10:11: Vielleicht auch ein bisschen amüsieren in dem Bereich Musikwunsch?

00:10:15: Das ist ja immer so ein Neverending-Ding!

00:10:17: Ja, Musikwünsche ist tatsächlich Thema was auch teilweise... Manchmal ist es sehr lustig wie Leute sich Sachen wünschen, sie sind auch sehr freundlich und manche haben auch echt tatsächlich auch mal eine coole Idee und dann sagt hey geil mach' ich sofort.

00:10:30: Manche kommen aber tatsächlich mit völligen Schwachs ins Ideen.

00:10:33: Und sind dann auch gleichzeitig so penetrant und nerven so lange rum, dass ich irgendwann auch echt angefressen bin und einfach keinen Bock mehr habe.

00:10:39: also... Ich hab letztens auch manche Leute auch nachdem sie mich zum fünft mal genervt haben relativ böse angefraucht was ich auch fies finde.

00:10:47: aber ja... Irgendwann geht's halt nicht anders.

00:10:52: Also wenn es wirklich völlig unpassender Quatsch ist den keiner kennt, den keiner will.

00:10:56: An Kanemar geht's ja auch darum das alle Partymusik feiern, die sie kennen und wo sie Bock drauf haben.

00:11:00: Und nicht irgendwelche seltsamen Songs, die sonst keiner kennt von alten kölschen Bands.

00:11:08: Wo geht Kölster mal gespielt?

00:11:09: Was?

00:11:11: Ich weiß gar nicht, wie du jetzt hier ansprichst.

00:11:15: Also diese Musik hat ja auch alles an dem Rechten.

00:11:19: Das ist halt nichts für eine Karnevalsparty.

00:11:20: also ich höre auch gern LSE aber da kann man manchmal einen Saunaball rausballern.

00:11:25: dann nur wenn wenn man das Gefühl hat, dass das kippt jetzt nicht total, wenn ich das mache.

00:11:32: Würdest du sagen es wird unterschätzt was du machst in Zeiten von Spotify und anderen Optionen um Musik abzuspielen irgendwie Playlist zu erstellen?

00:11:42: Ich glaube schon, wenn man so eine Kneipe auflegt, dass die Leute schon geil finden, dass da jemand das auch wirklich macht und nicht von einer Playlist abspielt, merkt man ja immer.

00:11:51: also auch da draußen alle, die eine vernünftige Kneipe haben oder sie ernsthaft Karneval ihren Läden feiern Die buchen und suchen auch alle DJs, also von den Wirten her ist das auf jeden Fall akzeptiert.

00:12:05: Was heißt akzeptieren?

00:12:06: Die freuen sich alle wenn es gute DJs gibt weil davon leben die ja auch.

00:12:09: Also ich weiß noch zu meiner Jugend als ich feiern war da liefen eigentlich immer überall nur irgendwelche CDs durch und so hatte ich das Gefühl der wird selbst hat immer mal wieder was eingelegt.

00:12:19: Ich habe schon ein bisschen das Gefühl dass sich das schon gewandelt hat, dass jetzt auch tatsächlich an Karneval selber das Musikaupflegen auch ernst genommen wird?

00:12:27: Ja, stimmt.

00:12:27: Also kenne ich das auch von meinen Kellnerzeiten aus der Kölnagastronomie.

00:12:32: Das ist dann oft so hinten hinter der Theke gab es ein CD-Regal und es gab immer eine Person pro Abend.

00:12:37: die musste dann irgendwie durch den Abend ... Und das hat sich.

00:12:40: irgendwann tauchten Leute auf die wirklich nur dafür abgestellt waren.

00:12:43: aber meistens mussten die Personen zwischendurch auch noch Gläser spülen oder so.

00:12:46: Dann wurde auch manchmal ne CD zu spät gewechselt.

00:12:49: oder ist es auch passiert?

00:12:49: Ja

00:12:50: und dann liefert einen die nach dem anderen.

00:12:52: Man könnte jetzt natürlich auch ne Spotify Playlist laufen lassen.

00:12:55: Die mischt auch nicht die Lieder und hat halt auch irgendeinen komischen Algorithmus, der irgendwann in die Hose geht.

00:13:05: Das ist, glaube ich, ein wichtiger Punkt.

00:13:07: Also das was du da machst gibt ja dem Abend auch so eine gewisse Dramaturgie.

00:13:11: also würdest du sagen dass es mehr so ist, dass das Publikum dich steuert oder dass du das Publikum so am Laufen hältst über den Abend?

00:13:19: Eigentlich beides!

00:13:21: Ich reagiere ganz klar aufs Publikums wie die drauf sind und dementsprechend gucke ich auch was ich spiele.

00:13:26: Es hängt auch ganz viel damit zusammen gerade im Karneval.

00:13:29: Es gibt Läden, da sind nur Kölner und da ist es absolut verpönt irgendwas anderes zu machen.

00:13:34: Es gibt aber auch Läder... Da sind noch relativ viele Leute von außerhalb Touristen.

00:13:40: also ich hatte auch schon oft irgendwie gerade in der Bagatelle kamen Leute aus Frankreich und haben sich wirklich auf ganz lustige Art und Weise irgendwelche Songs gewünscht Teilweise auch Kölschesachen, die sie selber gar nicht kannten.

00:13:51: Also es gibt das schon sehr... also gerade dieses Ankanen weil Lieder wünschen ist manchmal wirklich sehr lustig was man da so hört.

00:13:57: Es gibt doch Leute, die einem auf dem Bierdeckel irgendwie die Songtexte völlig falsch aufschreiben, weil sie sich das so wünscht.

00:14:02: Das ist einfach lustig und oft ist auch einfach so diese Sache irgendwie Spür mal das mit Kölle dann, dieses Mit-Kölle!

00:14:12: Nicht so gut ein.

00:14:14: Im Kölner Kahn war nicht so richtig ein, aber

00:14:17: ja... Wie oft kriegst du was vorgesungen dann in dem Moment?

00:14:19: Was man ja auch relativ schlecht findet?

00:14:21: Vorsicht fast gar nicht mehr!

00:14:22: Die meisten halten ihre Handys mit unter die Nase wo sie dann irgendwo im Spotify das gerade raus gesucht haben.

00:14:28: und das ist mir letztes Jahr zum ersten Mal passiert.

00:14:30: es gibt so eine High Text App wo so ein großer Text durch die App läuft Und die halten es aus dem Publikum hoch und dann läuft ja irgendwie so ein Songtitel durch.

00:14:39: Also das erste Mal hatte ich mir sofort diese App auch geholt, und da hab' ich dann einfach Nein reingeschrieben, die auch hochgehalten.

00:14:46: Also gar keine Interaktion mehr sozusagen, mehr so wie eine Bestellung?

00:14:49: Ja,

00:14:49: das ist tatsächlich... Die halten erst mal unter die Nase und sagen hier mach mal!

00:14:54: Aber manche, also es gibt auch manche Leute, ich spiel mal nicht.

00:14:57: Einfach nur so als wäre ich der... Die Tubebox, wo man noch nicht mal das Geld reinwirft aber sich in die Song wünscht.

00:15:02: Manche kommen auch total nett und sagen hey du falls es irgendwie reinpasst fänd ich's total nett wenn du das und das spielen könntest.

00:15:12: Ja.

00:15:12: Aber egal also...

00:15:13: Kommt natürlich besser an, aber am Ende entscheidet es halt du ne?

00:15:15: Ja und wenn jemand so total nett trotzdem einen komischen Song erfragt sag' ich halt ja du, hm Schwierig gerade.

00:15:22: Kommen übermorgen nach mal wieder.

00:15:26: Hast du so eine Hast du trotzdem ein Standard-Set?

00:15:29: Also es gibt ja auch DJs, die haben so Standard-Sets, die sie dann zum Beispiel für den Anfang irgendwie fertig haben.

00:15:34: Weil Sie wissen das ist eine Abfolge, die funktioniert immer.

00:15:39: Oder gibt's auch Titel, die kann man mehrmals spielen über einen Abend verteilt ...

00:15:43: Ja ich versuch das grad bei langen Tagen wie ... Da muss man irgendwann auch redundant werden.

00:15:51: also da passe ich aber auf dass da mehrere Stunden Abstand sind.

00:15:54: Also viele, viele Stunden Und Standard-Zett eigentlich nicht.

00:15:58: Also wer öfters auf Partys ist, wo ich auflege wird schon so ein paar Dinge miterleben die ich immer wieder mache.

00:16:04: das ist einfach so.

00:16:06: also da bin ich auch dann irgendwann durchschauber.

00:16:08: aber Ich habe jetzt nicht so dreißig Songs wo ich weiß dass sind.

00:16:11: das ist mein Anfang.

00:16:12: Dann hab' ich dreißige Songs das ist meine Mitte und also das habe ich nicht.

00:16:16: Aber ich hab sagen wir mal so eine Kiste voller Musikstücke die ich wo ich halt total darauf abfahre und ich halt immer wieder auf den Partys raushaue Und das erkennen manche Leute vielleicht.

00:16:29: Das ist halt was, was ich an diesem Job einfach auch so wahnsinnig cool finde, dass du hast ja selber super viel Freude an kölscher Musik.

00:16:35: Dich interessiert das wirklich?

00:16:36: Was da irgendwie passiert wie sich das alles entwickelt?

00:16:39: Das is halt auch so ein bisschen immer dein Abend.

00:16:41: ne also weil du tust dir damit selber einen Gefallen dann auch ein Lied eben zu spielen, was ihr selber freut und macht.

00:16:46: Auf jeden Fall!

00:16:47: Also das ist auch... Ich gehe auch meistens relativ nicht jetzt die zwölf Stunden lang, das würde ich körperlich nicht durchhalten.

00:16:54: Aber ich gehe bei vielen Songs einfach auch mit ab und stelle mich dann da auf die Theke drauf und solche Sachen passieren dann schon.

00:17:03: Wenn du jetzt aufs Musikkatalo guckst in Köln, du hast ja gerade gesagt irgendwann wird man redundant weil es halt so Lieder gibt.

00:17:08: Die lieben die Leute und dann war vielleicht die Vormittagsschicht ist langsam aus der Kneipe rausgekehrt.

00:17:12: Die brauchen mal eine Pause, dann kommt sozusagen die Abendgruppe rein.

00:17:18: Wie würdest du, wenn du so auf die Musikentwicklung guckst?

00:17:21: So der letzten, ich weiß nicht, zehn bis fünfzehn Jahre in Köln hat sich ja wahnsinnig viel getan.

00:17:26: Wie hast du das als DJ wahrgenommen auch was den Kneipenkarnival betrifft?

00:17:30: Also das ist eine grandiose Entwicklung, die wir da haben.

00:17:33: jetzt in den letzten zehn-fünfzehn Jahren.

00:17:35: also ich weiß noch, als ich früher zu meiner Postkistenzeit aber schon ein Karnevalspartys gemacht hatte, hatte ich ne kleine, halt ich weiß ich dreißig Karneval CDs und da hat man im Prinzip immer wieder das Kleblatt durchgespielt

00:17:45: Für die Leute, die nicht wissen

00:17:46: was das bedeutet.

00:17:48: Was ist denn das Kleblatt?

00:17:50: Es geht um Bands,

00:17:51: es geht

00:17:51: um die drei damals erfolgreichsten Bands.

00:17:53: Das sind die Föß...

00:17:55: Ja, es wurden irgendwann fünf.

00:17:56: Föss, Höhner, Brings haben sozusagen als fünfte dazu.

00:18:00: Dann waren noch Pavaia und Räuber.

00:18:02: Also das waren sie vier und dann kamen Brings als fümpftes.

00:18:04: Und da so dieses alte Klebe, diese Bands gibt's ja alle seit den Siebziger-Achtzigerjahren in verschiedensten mittlerweile seltsamsten Ausführungen.

00:18:15: Und das waren halt die fünf Bands, um die sich drehte das ganze Leben.

00:18:19: Dann gab es mal hier und da war so ein Ausrutscher, irgendwie dann gab's noch ein paar One-Hit-Warners, die dazwischen waren aber sonst war's das.

00:18:25: Und dann ging's halt jetzt irgendwann Mitte der Nullerjahre los oder an Ende der Nulle jahre, dass halt ganz viele junge Bands einfach in den Karneval hineingedriftet sind.

00:18:35: Also quasi mit Cat Baloo und Kassala ganz viele andere wiederum dazu animiert, auch kölschische Musik zu machen.

00:18:44: Also ich sage mal gerne aus diesem Kleblatt der neunziger Nullerjahre ist jetzt so eine große blühende Blumenwiese der Kölschmusik geworden.

00:18:51: Was meinst du was hat diese Welle ausgelöst?

00:18:55: Weil vorher gab es halt diese krasse Dominanz von diesen Bands die all zum Teil ja nicht alle aber auch sehr klassisch unterwegs waren was im musikatalog betrifft auch wie immer eine klare wiedererkennungswert hatten.

00:19:08: so das ist jetzt der stil von der band der wiederholt sich auf in gewisser art und weise meinst du es nur.

00:19:14: Dieses ist eine andere Generation.

00:19:16: Hoch das jemand, der ist ähnlich alt wie ich?

00:19:18: Das kann ich ja vielleicht auch mal versuchen oder woran... Ich glaube

00:19:21: dass diese alten Kleberbands waren ja sehr so ein zwei drei vier Ufter-Tarmäßig drauf als ganz böse.

00:19:27: Fürs haben Wunder grandios Songs gemacht und also es war gar nicht gegen deren alten Katalog sozusagen.

00:19:34: aber ich glaube so Kasal und Ketbaloo haben wirklich eine Qualität in die Musik gebracht die wirklich grandios ist, auch inhaltlich.

00:19:45: Also ich sage auch gerne, dass Flopal und Dominik haben irgendwie den Karneval gerettet weil sonst wären wir immer noch da und dieses Jahr wäre dann Gisela der Sessions-Hit geworden.

00:19:57: Grüße

00:19:57: gehen raus!

00:20:00: Sorry liebe Höhner!

00:20:02: Und tatsächlich ist es so das dadurch habe sich ganz viele andere junge Leute, also junge Musiker Für die war es auf einmal nicht mehr peinlich, Karnwasmusik zu machen.

00:20:13: Also wenn ich mir denke als ich... Ich, achtzehn bis zwanzig war und ein Instrument gespielt hätte, wäre ich im Leben nicht auf die Idee gekommen irgendwie Karnwass-Musik zu machen, dann haben wir so eine Grunge Zeit aufgewachsen.

00:20:26: Und jetzt sind da einfach... Geht man einfach in total selbstbewusst und sagt hey!

00:20:29: Ich mache geile Karnwasser Musik das macht mir Spaß.

00:20:32: Wir rocken da die Bühne und das ist toll und davon gibt's jetzt so viele und dass finde ich eine super Entwicklung.

00:20:37: Das macht da einfach auch Spaß diese Musik zu spielen.

00:20:40: Aller King Louis, die haben dieses Jahr schon wieder so ein geiles Song hingelegt.

00:20:43: Das ist einfach toll!

00:20:45: Ja

00:20:46: das ist so... Aber ich glaube dieser Peinlichkeitsaspekt der ist ein ganz großer.

00:20:51: Also für Leute, die zugezogen sind oder die Karneval erst seit den letzten, ich weiß nicht, fünf bis zehn Jahren erleben.

00:20:58: Das hat ja eine wahnsinnige Dynamik auch mit diesen festivalartigen Veranstaltungen und als ich Teenager war waren wir so mit zwei, drei Leuten, die immer geschwänzt haben.

00:21:09: Weil bei Fastnacht und Elfter-Elfter waren wir die absolute Minderheit.

00:21:12: Und es gab halt um uns herum diese Kinder auch oft aus költschen grartigen Elternhäusern, die dann da voll am Start waren.

00:21:19: Meine Eltern waren im Karneval sehr aktiv.

00:21:21: Deswegen war das bei mir normal in unserer Familiensituation.

00:21:25: Aber das war eben nicht so popkulturell etabliert wie das jetzt ist.

00:21:29: Sondern da gab's wirklich viele, die gesagt haben, oh, Karnevals, aber echt nicht cool!

00:21:33: Ja, es wird bei mir ähnlich.

00:21:35: Mein Vater war auch in der Ehrengarde und da ist er immer noch.

00:21:39: Ich hatte von Anfang an einen Karneval dran und sind als Kinder mitgenommen worden.

00:21:46: Aber irgendwann, wenn man pubertierender Teenager ist, dann wird das alles ein bisschen uncool... ...und später macht's wieder Spaß!

00:21:54: Also so war es damals in den, in diesen neunzigern.

00:21:57: Ja und das gab ja auch diese Trennung.

00:21:59: Es gibt ja auch dieses Zitat von BAP-Lose formuliert, dieses nicht für Kochthema zu sagen.

00:22:05: man trennt zwischen ernsthafter Kölscher Musik oder so und man trennen zwischen dem traditionellen klassischen Karneval weil das halt nicht zusammen passen kann.

00:22:16: Ich glaube, dass es da schon eine enorme Verschiebung gegeben hat in den letzten fünfzehn Jahren.

00:22:21: Gott sei Dank!

00:22:22: Ja auf jeden Fall.

00:22:22: Natürlich ist der Kahnwein sich Partiesker geworden und das liegt an diesen ganzen vielen tollen Bands.

00:22:28: Das ist ja auch dieses alte Redner-Problem.

00:22:30: Wir schwalfen jetzt aus aber zusammen hängt man als Kahnwassidio plötzlich ein bisschen... mehr zu tun hat in anfangs strichen weil einfach oder es ist mehr leute braucht die kann was musik auch als digital auflegen weil weil einfach aus diesem klassischen ufter takane weil jetzt auch so wirklich party formate geworden sind

00:22:52: und auch so ganz unterschiedliche musikformen.

00:22:55: also es gibt ja jetzt dieses ganz neue sieben vierzig kölsch Format?

00:23:00: Wo ich mich langsam frage, werde ich jetzt zu alt.

00:23:04: Es unterhält mich wahnsinnig aber ich verstehe es nicht!

00:23:07: Also es ist super interessant was die beiden da machen.

00:23:11: Max von King Louis und Pierre van Planschenmaleur.

00:23:15: Es gibt Bands wie Casala, die mittlerweile eine Reichweite auch haben das sie bis zur Rock am Ringen

00:23:23: schaffen... Ja und Deutschland

00:23:25: weitet Turnäen spielen.

00:23:27: Die halt, würde ich sagen so auch locker mithalten können mit anderen Bands aus dem Bereich Rock, Popmusik.

00:23:35: So auch wieder ganz andere Musikrichtungen die sich da auftun und das macht natürlich umgekehrt dann auch den Spielraum auf für Veranstaltungsformate.

00:23:43: wenn du an...

00:23:44: Ich mein das ist cool was Max und Pär da machen es echt lustig.

00:23:46: Total!

00:23:47: Aber es sind natürlich auch ein Instagram Phänomen also dass die sozialen Medien spielen natürlich auch mit.

00:23:52: Also wenn die nicht jeden Tag zehn Instaclips rausballern würden, werden die vielleicht auch nicht in der Kölner Arena auf einmal da am Rum hüpfen.

00:24:01: Ja ist interessant oder?

00:24:02: Also diese Wechselwirkung zwischen Liedern, die gut funktionieren.

00:24:08: Viele Jahre war ja Los Masinge so die absolute Bank um mit einem Lied im Karneval erfolgreich zu sein weil sie waren in vielen Kneipen und haben viele Leute erreicht.

00:24:16: du hast es zehnmal gesungen und dann weißt du das ist cool.

00:24:19: Das wünsche ich mir beim Kapelmeister, dann auch Weiberfastnacht so.

00:24:23: Jetzt kommt die Komponente Social Media dazu.

00:24:25: Die gibt's schon seit ein paar Jahren.

00:24:26: aber ich finde in dieser Macht auch bei Soditern wie Karnevalsmaus, Grüße gehen raus oder oben unten.

00:24:35: jetzt war das vor zwei Jahren glaube ich von den Räubern.

00:24:40: daran merkt man auch dass auch Visualität wiederum für was was man ja eigentlich hört ...in den Rückschluss gibt.

00:24:46: Ja, bei Kanavas Maus ist es ein geiler Song, der macht echt Spaß im Spiel auch...

00:24:51: Das Makarena-Prinzip, denn ich das immer gerne, ja?

00:24:53: Genau!

00:24:53: Aber als das Ding im Sommer rausgebracht haben mit diesen Ohrenlufts und so weiter, dass dann geführte eine Woche später jede Tanzgruppe einen Clip auch rausgehauen hat, das bringt halt wahnsinnige Reichweiten und war das Ding quasi bekannt ohne dass die da irgendwie damit jemals auftreten mussten.

00:25:13: Ist ja auch irgendwie cool, ne?

00:25:14: Weil man halt auch als vielleicht jüngere Band oder Band die halt noch nicht so super etabliert ist.

00:25:19: Die Möglichkeit hat über andere Kanäle auf...die Musik aufmerksam zu machen.

00:25:24: Es gibt ja auch Leute, die darüber ein bisschen nie nahe rümpfen und sagen Ja, aber das ist nicht mehr musikalisch.

00:25:29: Das ist anstrengend, aber klar, muss sein.

00:25:32: Also es gehört halt dazu.

00:25:36: Und ehrlicherweise hat man ja damals So hab ich's mir denfalls erzählen lassen über so Bands wie die Föß.

00:25:42: oder dann auch überbringst du die Nase gerümpft, als sie auftauchten und gesagt was sind das für Jungelschirr?

00:25:47: Was machen die da?

00:25:47: Du blande

00:25:48: Haare da!

00:25:50: Ja ja.

00:25:51: Und ohne Schwur.

00:25:51: Ein bisschen

00:25:52: ungeblickt – was wollen die denn hier eigentlich in dieser Gürze nicht-Szenerie?

00:25:57: Wie haben die das bereichert?

00:25:58: Irrsinnig.

00:26:01: Das war damals ein Konflikt zwischen dem alten Frack- und Hutkarnewall.

00:26:08: Heute habe ich noch einen Clip gesehen, wo der in den Krautmacher ... Sie haben für die kölschische Videorein geräscht.

00:26:17: Ich

00:26:17: auch gesehen!

00:26:18: Und Henning Krauth nachher ist ja so eine Ikone.

00:26:21: Ja, voll und das ist popkultureller Moment

00:26:24: auf jeden Fall.

00:26:25: Das heißt da vermischt sich

00:26:26: ja... Ola la willst du eine Pizza?

00:26:28: Und das ist auf einmal alles eins.

00:26:31: Ja und das is aber auch glaube ich der Punkt.

00:26:34: Also ich höre das ganze Jahr über kölsche Musik, du glaube ich auch weil dass einfach ein Sprachraum ist, in dem ich mich wohlfühle und das halt meinen Großwerden begleitet hat.

00:26:44: Und deswegen freue ich mich über Bands die nicht nur Klatschen auf zwei und vier machen sondern Musikkatalog haben so.

00:26:50: Ja und wo auch Leben drin ist also... Ich stelle mir manchmal dann die alten letztes mal an die Höhner bei uns auf dem Stahlabriss und da haben wir wirklich diese Songs gespielt wo ich dachte warum muss das jetzt sein?

00:27:03: Obwohl sie echt so einen großen Katalog haben Aber ...

00:27:07: Du meinst, sie könnten auch mehr von ihren älteren

00:27:10: Sachen.

00:27:10: Ja oder von ihren coolen ältering Sachen.

00:27:13: Also... Auch die haben einen tollen Katalog!

00:27:17: Ich hab vor Weihnachten noch mal, komm das mal Vier gehört was ja auch in den Höhenerkosmos gehört, was auch ein ganz altes Lied ist und irgendwie ist das etwas, was ich als Kind immer eher als so'n Schunkellied empfunden habe.

00:27:31: In dem Moment hat mich das aber so mitgenommen, weil in der Zeit, in der wir jetzt gerade leben.

00:27:35: Das Lied auf einmal wieder aktuell ist.

00:27:37: Worum es ja geht... Egal wie schlimm es draußen ist, ist es immer noch okay.

00:27:42: So in dieses Jetzt Spaß und Freude hat halt noch keine Münchischart.

00:27:45: Ja,

00:27:46: das kann man auch super spielern kann.

00:27:47: Super schön!

00:27:48: Also wenn ich so Musik auflege, ich versuche eh die alten Sachen wieder mit den neuen Sachen dann wieder ein paar alte Sachen, ein paar schnellere Sachen langsamer.

00:28:00: Die ganze Bandbreite des Kölschens, fast leer soll das ja irgendwie darstellen.

00:28:04: Nur weil ich jetzt auch die ganzen geilen Bands der letzten fünfzehn Jahre abfahre, ist es ja nicht dass ich mich trotzdem total gerne auch mal irgendwelche Vicky Junggeburt-Sachen dann spiele und oder... Ja!

00:28:15: Also was ist ja das Tolle daran?

00:28:16: Dass man irgendwie so ein Al-, also Melossa der Dome in Köln und danach kommt dann irgendwie statt mit K, jetzt böse gesagt.

00:28:24: Ja aber es ist halt auch alles zu seiner Zeit.

00:28:28: Auf jeden Fall irgendwie eine Berechtigung und ich find's halt schön, dass Musik halt viel länger auch überleben kann.

00:28:34: Dadurch das es in den Kneipen gespielt wird, dadurch ist die Leute singen.

00:28:38: Obwohl jetzt vielleicht nicht mehr zeitgeistig ist trotzdem noch mal so drei, vier, fünf Generation weitergehen kann.

00:28:43: Das hat ja auch ein Verbindenselement.

00:28:45: Ja auf jeden Fall.

00:28:46: Und dass wir auch die jungen Leute trotzdem die alten Sachen mit singen also... Klar!

00:28:51: Die alten Leute, die neuen Sachen.

00:28:53: Also irgendwie funktioniert das gerade alles ganz gut!

00:28:56: Ja

00:28:56: ich finde es auch.

00:28:57: Du hast es gerade schon angesprochen du streust auch manchmal gerne noch irgendwelche, wie sagt man das so kleine Überraschungskomponenten mit musikalisch ein?

00:29:05: Wie stehst du denn zu diesem Thema Sakrileg Schlager und Trash im Karneval?

00:29:09: Es gibt ja Leute die sagen das kannst du nicht machen.

00:29:12: wir haben ja auch diesen wahnsinnigen Musikkatalog.

00:29:14: Du brauchst es eigentlich überhaupt nicht machen.

00:29:17: Was ist so deine Meinung dazu?

00:29:18: Darf man das, darf man Schlager im Karneval spielen.

00:29:21: Ist Karnevale nicht Aufschlager!

00:29:23: Die Diskussion habe ich oft im Büro mit den ganzen Immis die wir da haben.

00:29:28: Da ist doch alles dasselbe Schlager-Karneval.

00:29:31: Das Einwischen von Nicht-Karnwassermusik ist natürlich ein spezielles Thema.

00:29:35: Das gibt oft Ärger bei vielen Veranstaltungen.

00:29:37: Also es kommt aber total darauf an wo man ist.

00:29:41: Aber sagen wir mal in einer ganz normalen Karnevalskneipe... Bei mir ist es oft so acht Stunden lang nur ausschließlich kann was im musikspiel und dann hau ich dann traue ich mich weil ich habe doch schon immer ein bisschen respekt vor ist geht das funktioniert dass wird das werde ich gleich geschlachtet oder haue ich mal irgendwas raus was kein karnival isst.

00:29:59: Und die eine hälfte sagen wir sogar eher zwei drittel bis drei viertel gehen da voll drauf ab.

00:30:04: war sie auch endlich mal endlich mal hier n rock song oder irgendwas hip hoppiges oder so.

00:30:11: Und dann kommen aber sofort so zwei, drei Kulturpässemisten um die Ecke und fragen, ich spiete immer wieder Karneval.

00:30:20: Das ist ja doch Karnewal!

00:30:21: Wo ich nach acht Stunden, zwei nicht kann was wieder gespielt haben, das passiert halt einfach.

00:30:25: Da muss man dann durch.

00:30:27: Im Laufe eines Späters abends nachts wird es auch immer mehr... Cooler Schlager sein, aber was ich definitiv nicht mache ist so Ballermannscheiße.

00:30:42: Das passt mir dann doch nicht rein.

00:30:47: Damit sich auch nicht dieser Kreis zu diesem ganzen Ecke-Hüftgold Bullshit schließt, der da letzter Zeit heroben ging.

00:30:53: Also das ist noch zu

00:30:55: albern.".

00:30:57: Das kann aber auch eine ernste Angelegenheit für viele Leute, für mich auch.

00:31:01: Ich nehme das wirklich ernst.

00:31:01: Deswegen ... ich wähle die Kneipe und gehe auch aus nach der Musik.

00:31:07: Weil um was anderes geht's ja da gar nicht.

00:31:09: Außer dass es irgendwie ein angenehmer Ort ist, in der Klo-Schlange zu stehen, acht Stunden.

00:31:13: Das ist natürlich die zweite Frage.

00:31:15: Aber wenn ich weiß, als jemand, der gibt sich Mühe auf kölcher Musik und eben nicht nur die letzten drei Sessionen, sondern das geht vielleicht auch noch mal zurück, dann ist das für mich jetzt so'n ... hat was mit Wertigkeit zu tun auch.

00:31:30: Andererseits weiß ich, dass es halt auch Leute gibt, auch viele die eben nicht damit groß geworden sind, die sagen oh das ist mir dann manchmal zu viel!

00:31:36: Ich kenn diese Lieder gar nicht, ich verstehe das nicht.

00:31:38: wenn's so richtig kölsch wird bin ich raus.

00:31:42: Meinst du es wichtig, dass sie auch ein Reservat bekommen?

00:31:44: oder sollte man da sich mehr engagieren vonseiten der... Musikschaffenden im Sinne, in deinem Sinne der DJs.

00:31:51: Meinst du die können da ruhig?

00:31:52: Die haben auch einen Bildungsauftrag.

00:31:53: Also wer nach Köln kommt zum Karnevalfein soll sich dessen bewusst sein dass es dort ganz seltsame spezielle Musik gibt In einer Form wie es im Rest der Republik nicht gibt.

00:32:05: Es gibt glaube ich keine Stadt auf der Welt wo es mehr Songs drüber gibt als über Kölnen und also deshalb muss man das schon ertragen.

00:32:14: viele Ertragens auch wohlwollen und haben doch irgendwann noch Spaß dran.

00:32:18: Ja, dann kommen manche die halt aus Spiele doch mal wir sind eine Gruppe von zwanzig Leuten und kommen irgendwie aus Hamburg und spielt doch einmal für uns das und dass.

00:32:27: also aber das ist mache ich sehr selten.

00:32:30: sowas

00:32:32: verstehe ich also wie gesagt bin da auch

00:32:34: immer sehr spezielles.

00:32:37: Ja, und du bist halt keine Jukebox.

00:32:39: Also das was wir am Anfang hatten ist ... Du bist ja irgendwie dafür da den Raum zu lesen wie man heutzutage sagt und so gucken okay wie es.

00:32:45: die Stimmung muss ich jetzt alle noch mal aus der Reserve hocken, locken ist jetzt der Moment erreicht wo's hier gerade so eine Art Wechsel gibt.

00:32:54: diese Phasen, wo dann Leute doch mal was essen müssen.

00:32:56: Dann verlassen die Kneipe den nächsten Rücken nach und so weiter.

00:32:59: Und da muss man halt immer gucken wie man die abholst.

00:33:02: Also für mich ist es immer so ein Ding... Das ist natürlich auch irgendwann abends, dann merken wir, ah das wird langsam leerer!

00:33:06: Die Leute können nicht mehr.

00:33:07: Da denk ich mir verdammt, mach ich hier etwas falsch?

00:33:09: Was kann ich noch tun?

00:33:13: Aber das klappt dann doch irgendwie, dass das noch ein bisschen weitergeht.

00:33:18: Irgendwann ist vorbei.

00:33:21: Die Leute von den Läden dann sagen, wir müssen jetzt langsam einen Schluss machen.

00:33:26: Und ich so echt?

00:33:27: Jetzt schon?

00:33:28: Also du bist glaube nicht jemand der irgendwie nach Stech-Uhr arbeitet im Karneval sondern du bist auch gerne länger dabei.

00:33:35: Aber Rausschmesser, finde ich ist ein super Thema.

00:33:37: Also meine Lieblingsmomente im ganzen Kosmos-Kneppenkarnival sind immer Schlange stehen also vor der Tür schon mit den Leuten quatschen vielleicht sogar singen vor der Türe.

00:33:46: die Nachbarn lieben nass aber das gehört beim Karneval dazu.

00:33:49: Schlangen stehen vorm Klo weil man da auch mal lustige Leute kennenlernt.

00:33:52: und natürlich die Musikkomponente Und ich finde ja es ist am coolsten wenn sich lehrt am Ende weil dann nur noch die Harten über sind Die

00:33:59: sie

00:34:00: wirklich wollen.

00:34:01: Tatsächlich ist das auch ein Moment, wo man dann auch irgendwie noch bisschen... Da kommt eine crazy Music-Playlist zum Vorschein und da komme ich der ganze Wahnsinn an Musik, den Skip, wo wir dann so richtig...

00:34:11: Ja, oder man spielt einfach mal ein Lied in drei Variationen immer wieder hintereinander und gucken ob es die Leute noch merken.

00:34:15: Und sie freuen

00:34:16: sich darüber.

00:34:16: Das macht ich auch manchmal.

00:34:19: Ja, aber ich finde das ja auch gut.

00:34:21: Aber ich finde dann am Ende sind meistens wirklich die da sehr lieben, die dann vor allem stehen können auch, die's halt nicht übertrieben haben, die noch Bock haben irgendwie noch mitzusingen bei der fünfundreißigsten letzten Liederrunde.

00:34:35: Eine Frage, die mich wirklich in den letzten Jahren sehr umtreibt.

00:34:40: Weil mich das immer so ein bisschen Jack macht ist die Diskussion ob Tommy jetzt die neue Hymne ist?

00:34:46: Ich dachte du bist der richtige Moment, um das jetzt mal ein für alle zu klären.

00:34:50: Für mich ist ja Fedel das Lied was man am Ende einer Party hören sollte wo sich dann irgendwie alle nochmal so in den Armen liegen.

00:34:56: ist es so der verbindende Moment?

00:34:57: Du hast Feierabend.

00:35:00: Ja eigentlich endet bei mir auch fast jede Karnevalsparty mit dem Fede Und Tommy läuft irgendwann zwischendrin, was eigentlich so ein bisschen gemein ist.

00:35:09: Weil das habe ich mir auch letztes wieder vorgenommen mal zu machen dass sich das Fedel doch mal mittendrin spielt weil es einfach auch so ein geiler Song ist der nicht nur für die letzten zehn die da... Ich

00:35:19: finde man muss sich das erarbeiten.

00:35:21: Das ist was Besonderes!

00:35:23: Also, sofern... Ja.

00:35:26: Ich meine beide Songs haben eine Berechtigung.

00:35:27: Die bei Tommy ist ja sehr polarisiert und da gibt es welche die da den Untergang des kölschischen Abendlandes sehen.

00:35:34: Weil der Kinder statt Pens gesungen wird zum Beispiel.

00:35:37: Früße gehen raus.

00:35:38: Aber sonst schön!

00:35:39: Und angeblich kann er selbst auch überhaupt kein richtiges Kölsch und bla bla bla.

00:35:42: und also wie das immer so ist

00:35:44: Das finde ich ne ganz schwierige Diskussion diese Kölchpolizei.

00:35:47: Kölsche wird sowieso in Viedeln unterschiedlich

00:35:48: gesprochen.

00:35:49: nur ich finde da muss man tolerant sein

00:35:54: Da bin ich da voll offen.

00:35:55: Ich find's ein super Song, aber ich weiß auch viele sagen ... In meiner Kneipe wird dat net gespielt!

00:35:59: Also...ich finds toll und ich ...aber den Vergleich ist der hinkt eigentlich weil der Fädel eine Hymne die es seit ewig gibt.

00:36:09: Und irgendwie Tommy hat jetzt ein toller Song Aber das wird sich nicht ablösen.

00:36:15: Nein

00:36:16: Gibt's noch so ne andere Wildcard wo du sagst Das darf mich fehlen?

00:36:19: Das is dir auch irgendwie wichtig.

00:36:22: Das ist für die Leute auch wichtig, so wie Fädel.

00:36:26: Mir ist immer wichtig ... Wenn ich den ganzen Abend gemacht habe, dass man das Gefühl hat... Ich hab jetzt keinen Song vermisst der in diesem großen Potpourri an Karnevalsliedern auf einer Art Bucket List von zweihundert wichtigsten, galzten Karneval-Liedern, die alle gelaufen sind.

00:36:47: Wenn da ein Haken dran ist, kann jeder glücklich gewesen sein?

00:36:51: Das ist so auch, keine Ahnung.

00:36:53: Dann kommen Leute gerade in die Kneipe rein und haben ihre Jacke nicht ausgezogen und präsentieren wir dann eine Liste von fünf Songs, die sie hören wollen.

00:36:59: Ich sage Hörsch bleibt mal ein paar Stunden da ihr werdet den ganzen Kram noch hören.

00:37:03: Nein, das muss aber jetzt sein!

00:37:06: Ja guck mal wenn du da fünf Stunden angestanden hast.

00:37:08: Dann hast du auch eine gewisse Erwartungshaltung.

00:37:10: Da hast

00:37:10: du ja ganz viel von drinnen draußen gehört.

00:37:13: Es kann

00:37:13: aber halt auch ganz anders sein.

00:37:14: ich bin mal in einen kleinen Köln reingekommen aus so einer Kneipe die man jeder der noch nicht da drin gewesen ist geht man da rein.

00:37:22: es ist wirklich ein Institution und es liegt irgendwas von dem Blackfish-Face Game etwas was ich total liebe und die Leute mit denen ich dabei war und wir haben sofort angefangen aus vollem Heiz zu singen.

00:37:31: Wir hatten auch noch die Jacke an Und uns hat direkt irgendein fremder Menschen kompletten Kranz Kölsch in der Hand gedrückt und gesagt macht euch einen schönen Abend.

00:37:38: Ja, das ist richtig so!

00:37:39: Aber du kommst ja nicht zum Detail-Mozzi... Ja, wir haben erst mal wo du noch die Jagd annahmst und wünscht dir irgendwelche Fünflieder.

00:37:46: Ja, also ich glaube wirklich dass das eigentlich das tragendste Element im Karneval ist.

00:37:51: Dieses sich gegenseitig anzuschreien beim

00:37:54: Singen... Das muss sein!

00:37:55: ...dass jemand den Text nicht versteht und fragt dich vielleicht oder singt was völlig Falsches mit auch einfach weil er gedacht hat irgendwie Kamelle und Kamella ist alles das gleiche und überhaupt.

00:38:05: Und auch das Generationenübergreifen deswegen.

00:38:08: Ich hoffe, dass du das noch sehr sehr sehr lange machen wirst.

00:38:11: Ja, es ist ein anstrengender Job und ich weiß das sehr zu schätzen.

00:38:16: Stellvertretend jetzt für all diese Leute die das irgendwie im Karneval sehr fleißig tun Und ich hoffe wir sehen uns in der Session ganz viel In irgendeiner Kneipe.

00:38:24: Denke auch

00:38:25: Ich versuche mir nix zu wünschen.

00:38:28: Es wird hier schwerfallen

00:38:32: Ihr lieben Leute da draußen.

00:38:34: Vielen, vielen Dank fürs Zuhören!

00:38:35: Das war wieder eine ganz tolle neue Folge Bis der Nubbel brennt.

00:38:37: Wenn ihr nix verpassen wollt dann abonniert doch einfach diesen kleinen feinen Kanal Dann verpasst ja auch nicht wenn man eine tolle neue Folge wieder am Start ist.

00:38:45: Sascha ich dank dir sehr dass du da gewesen bist für das Gespräch Für alles was Du für diesen Carnival trust.

00:38:50: Ich hoffe wir sehen uns ganz bald in diversen Kneipen.

00:38:53: Auf jeden Fall Und euch da draußen nochmal Danke fürs zuhören bis bald.

00:39:00: Bester

00:39:00: Nobelbrand ist eine Produktion von Goodwill Run und der Streaming Factory.

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